SPD-Mitglieder in Wackersdorf mit Rollstuhl und Rollator unterwegs - Betroffene einbeziehen
Mit Barrierefreiheit "relativ zufrieden"

Baulich sehr gut gelöst ist der Zugang zum Rathaus. Fußgänger können die Treppe, Rollstuhlfahrer und Rollator-Nutzer die Rampe nehmen. Bild: rid
Lokales
Wackersdorf
20.07.2015
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Seit Wochen läuft die SPD-Kampagne "Bayern barrierefrei". Überall im Freistaat finden Aktionen statt, die einerseits auf bestehende Defizite aufmerksam machen, andererseits aber auch positive Beispiele aufzeigen sollen.

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins trafen sich am Donnerstag am Friedhof-Parkplatz. Mit Rollstühlen und Rollatoren begaben sich Wolfgang Bösl, Günther Pronath, Manfred Rittler, Karin Rossmann, Hans Dieter Betz und Alois Zinke auf die Suche nach "Stolpersteinen" am Friedhof, am Rathaus, an der Schule und an der Sporthalle. Die SPD-Mitglieder zeigten sich mit den Bedingungen "relativ zufrieden". Baulich sei alles gut gelöst, stellte Vorsitzender Wolfgang Bösl fest.

Seine Anregungen beschränkten sich auf Kleinigkeiten. Er wünschte sich am Rathaus ein Hinweisschild für Rollstuhlfahrer. Die Barrierefreiheit am Marktplatz könne im Zuge der Marktplatzumgestaltung noch optimiert werden.

Ziel der SPD-Kampagne ist es, die Betroffenen, also die Rollstuhl- und Rollator-Nutzer, ältere Mitbürger und Eltern mit Kinderwägen, stärker in die Planungen für barrierefreie Umbaumaßnahmen einzubeziehen.
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