Weg frei für Autohaus

Das Autohaus Maschek ist im Gewerbepark Alberndorf bereits mit der Marke Audi vertreten. Nun soll daneben eine VW-Niederlassung entstehen. Bild: rid
Lokales
Wackersdorf
07.08.2015
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Das Autohaus Maschek investiert in Wackersdorf. Der Gemeinderat fällte am Mittwoch die nötigen Beschlüsse. Bürgermeister Thomas Falter bezog Stellung zu der Entscheidung, am September 200 Asylbewerber in einer Gewerbehalle unterzubringen (Blickpunkt).

Zur Änderung des Flächennutzungsplans "Gewerbepark Alberndorf" berief Bürgermeister Thomas Falter am Mittwoch eine Sondersitzung des Gemeinderates ein. "Wir stehen im Wettbewerb, wer zuerst kommt, mahlt zuerst", begründete Falter die Eilentscheidung. Sie ermöglicht nun die schnelle Ansiedlung des Autohauses Maschek, das in Wackersdorf vergrößern möchte.

Eigentlich sollte auf dem 20 000 Quadratmeter großen Sondergebiet an der B 85 ein "Handwerkerhof mit Nahversorgung" entstehen. Die Gemeinde erwarb deshalb das Grundstück im vergangenen Jahr von der Baufirma Steininger. "Wir haben alles versucht, einen Supermarkt her zu bekommen", erklärte der Bürgermeister. Lange habe er deswegen mit "Edeka" verhandelt. Vergeblich! Nun zeigt das Autohaus Maschek Interesse an dem Areal. Mit ihrem einstimmigen Beschluss, das Sondergebiet in ein Gewerbegebiet umzuwandeln, schufen die Gemeinderäte die Voraussetzungen für eine Ansiedlung des Autohauses, das in unmittelbarer Nähe bereits eine Audi-Niederlassung betreibt.

Damit könnte auch das "Aus" für die Schwandorfer VW-Niederlassung besiegelt sein. Mit dem Flächennutzungsplan änderte der Gemeinderat auch den Bebauungsplan für dieses Gebiet. Ingo Maschek äußert sich in einer Stellungnahme an die Redaktion nicht zum Schwandorfer Standort. Er nennt den Kauf der 20 000 Quadratmeter in Wackersdorf eine "Investition in die Zukunft", die dem rasanten Wandel in der Automobilbranche Rechnung trage.

"Der Zukauf des Grundstücks und sich daran anschließende Projekte werden zu einer fortschreitend positiven Entwicklung in der Region beitragen und ein wichtiger Schritt zur Sicherung und Erhaltung von Arbeitsplätzen sein", schreibt Ingo Maschek. Der Zukauf habe mit der Erweiterung des Audi-Standortes zu tun, und einer eventuellen Ansiedlung einer weitern Marke aus dem Volkswagen Konzern, schrieb Maschek auf NT-Nachfrage. Weil Verhandlungen laufen, könne er keine weiteren Auskünfte erteilen, so Ingo Maschek.
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