Werksfeuerwehr für I-Park

Lokales
Wackersdorf
21.02.2015
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"Beim Brandschutz und bei der Gefahrenabwehr ist die Gemeinde gut aufgestellt", bestätigte Dipl.-Ing. (FH) Thomas Keller dem Gemeinderat bei der Sitzung am Donnerstag im Rathaus. Nachbesserungsbedarf gebe es im Innovationspark sowie in Rauberweiherhaus und Alberndorf.

Der Geschäftsführer des Ingenieurbüros für Brandschutztechnik und Gefahrenplanung (IBG) in Heilsbronn (Landkreis Ansbach) legte den Feuerwehrbedarfsplan bis 2019 vor, den der Gemeinderat einstimmig verabschiedete. "Mit unserem Feuerwehrbedarfsplan sind wir wieder einmal Vorreiter im Landkreis", betonte Bürgermeister Thomas Falter. Die Gemeinde beauftragte vor gut einem Jahr das mittelfränkische Ingenieurbüro IBG mit der Gefahrenanalyse.

Kriterien erfüllt

Gleichzeitig sollte Thomas Keller mit seinem Team die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in Wackersdorf, Rauberweiherhaus, Alberndorf und im Innovationspark überprüfen. In Wackersdorf erfülle die Feuerwehr alle erforderlichen Kriterien, versicherte der IBG-Geschäftsführer. Sie könne Tag und Nacht ausreichend Einsatzkräfte stellen, verfüge über einen hochwertigen Fuhrpark und könne binnen zehn Minuten am Gefahrenort sein, wie es das Feuerwerkgesetz vorschreibe. Nachbesserungen seien dagegen in den Ortsteilen Rauberweiherhaus und Alberndorf sowie im Innovationspark erforderlich. Vor allem die aktuelle Situation der Wehr im Innovationspark (I-Park-Feuerwehr) dürfe kein Dauerzustand bleiben, so Thomas Keller. Das sieht auch Bürgermeister Thomas Falter so, der sich schon seit längerem um den Aufbau einer eigenen Werksfeuerwehr im Innovationspark bemüht.

Der Bürgermeister informierte die Öffentlichkeit über die Beschlüsse aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung. Die Gemeinde habe mittlerweile in einem Pilotprojekt die Glasfaserversorgung für schnelles Internet im Ortsteil Meldau in Auftrag gegeben und den Eigenanteil pro Hausanschluss auf 300 Euro festgesetzt. Für den Erlebnispark "Wasser-Fisch-Natur" wird die Gemeinde einen Imbiss-Container anschaffen und ihn vermieten. 8000 Euro investiert die Kommune in die Erstellung eines Verkehrskonzepts für den Ortsteil Rauberweiherhaus.

Weitere Krippengruppe

440 000 Euro will die Gemeinde für den Anbau am Kindergarten "Regenbogen" in den Haushalt 2015 einstellen. Dort wird bis November eine weitere Kinderkrippengruppe entstehen. Im nächsten Jahr soll dann der Außenspielbereich für die unter Dreijährigen fertiggestellt werden. Kostenpunkt: 45 800 Euro.
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