Wirtschaft für die Menschen

Unter der musikalischen Begleitung der Bergmannskapelle marschierten die Teilnehmer an der Barbara-Feier zum Pfarrheim. Bild: rid
Lokales
Wackersdorf
10.12.2014
0
0

Der Knappenverein sei heute "ein stolzer und identitätsstiftender Teil der Industrie- und Tourismusgemeinde Wackersdorf", betonte MdL Franz Schindler in seiner Festansprache zum Barbara-Fest am Sonntag im Pfarrheim. Der Abgeordnete erinnerte auch an die WAA-Zeit.

Für jemanden wie ihn, der in Zeiten des Widerstandes gegen die Wiederaufbereitungsanlage viele Sonntagnachmittage in Wackersdorf zugebracht habe, sei es "eine große Freude und Befriedigung", miterleben zu dürfen, wie sich Wackersdorf entwickelt habe. "Dort, wo früher Kohle abgebaut wurde, hat inzwischen die Carbon-Technologie Einzug gehalten", so der SPD-Abgeordnete. Wackersdorf gehöre heute nicht nur zu den reichsten Gemeinden Bayerns, sondern stelle Arbeitsplätze für die gesamte mittlere Oberpfalz bereit, sei die Heimat von Global Players und habe sich gleichzeitig zu einem attraktiven Ziel für Freizeitsportler und Urlauber entwickelt. Schindlers Dank galt dem Knappenverein, "der die Tradition in die moderne Welt der Industrie 4.0 hineinträgt und immer mahnt, dass im Mittelpunkt des Wirtschaftens der Mensch, der Knappe, der Kumpel und dessen Familie stehen".

Nach dem Festgottesdienst erfolgte in Begleitung der Bergmannskapelle der Zug der Vereine zum Pfarrheim. Der Singkreis unter Leitung von Rosemarie Rappel eröffnete mit dem Lied "Herrgott wir danken dir" die Feierstunde, zu der Knappenvereinsvorsitzender Karl Jobst zahlreiche Bürger und Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft willkommen hieß.

Er ernannte Martin Achtelik und Friedrich Berg aus Frechen zu Ehrenmitgliedern und dankte ihnen damit für die Bereitstellung der Schwungräder auf dem Museumsgelände.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.