280000 Euro für Vergrößerung des Regenrückhalts
Hochwasser endlich bannen

Die Gemeinde wird das bestehende Regenrückhaltebecken neben dem Bauhof vergrößern und dadurch das Überschwemmungsrisiko mindern. Bild: Hirsch
Politik
Wackersdorf
22.07.2016
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Das Bauhofgelände ist der tiefste Punkt im Gebiet der Gemeinde und regelmäßig von Überschwemmung bedroht. Mit einem Bündel an Maßnahmen will der Gemeinderat die Gefahr langfristig bannen. Bei der Sitzung am Mittwoch wurden die ersten Beschlüsse gefasst.

Das Thema "Hochwasserschutz" schiebt die Kommune schon Jahre vor sich her. Nun will sie endlich handeln. Das Planungsbüro Renner + Hartmann Consult GmbH in Amberg erhielt den Auftrag für konkrete Planungen. "Das gesamte Kanalnetz läuft hier zusammen, bei Starkregenereignissen ist das vorhandene Regenrückhaltebecken schnell ausgelastet", betonte Diplom-Ingenieur Erwin Schall. Das bestehende Regenrückhaltebecken habe ein Fassungsvermögen von 4500 Kubikmetern und soll in einem ersten Schritt um 3500 Kubikmeter erweitert werden. "Mit dieser Maßnahme wird man ein 100-jähriges Hochwasser aber nicht in den Griff bekommen", machte der Vertreter des Planungsbüros deutlich. Dazu seien langfristig weitere Rückhaltebecken bei Alberndorf und ein größerer Kanal erforderlich. Zunächst aber stimmten die Räte der Erweiterung des bestehenden Regenrückhaltebeckens mit einem Kostenvolumen von 280 000 Euro zu. Zu Beginn der Sitzung richtete zweiter Bürgermeister Thomas Neidl (FW) Genesungswünsche an den ersten Bürgermeister Thomas Falter (CSU), der sich derzeit auf Reha befindet und Anfang September zurückerwartet wird.
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