Gemeinderat Wackersdorf genehmigt Investition
Sonnenstrom vom Schuldach

Auf den Dachflächen der Grund- und Mittelschule wird eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 92 Kilowatt Peak installiert. Bild: Hirsch
Politik
Wackersdorf
22.04.2016
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Die Gemeinde Wackersdorf lässt auf den drei Dachflächen der Grund- und Mittelschule eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 92 Kilowatt Peak installieren. Eine weitere Anlage wird es nicht geben, beschloss der Gemeinderate bei seiner Sitzung am Mittwoch.

Für die genehmigte Anlage werden 205 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Den Plan für eine weitere Anlage auf dem Dach des alten Schulhauses verwarfen die Räte. "Da hätten wir den Dachstuhl ertüchtigen müssen", gab Bürgermeister Thomas Falter zu bedenken.

So belässt es die Gemeinde bei einer Fläche von 612 Quadratmetern auf den Dächern des neuen Schulgebäudes. Die Investitionskosten werden sich nach gut elf Jahren amortisiert haben, hat die Verwaltung ausgerechnet. Vor einigen Wochen haben die Gemeinderäte den Antrag der Firma "Sündenfrei" abgelehnt. Jetzt dürfen die Wikingerschiffe beim Mittelalterspektakel vom 5. bis 8. Mai doch auf dem Murner See fahren. Der Grund für den Sinneswandel: Der Betreiber besserte sein Sicherheitskonzept nach und nahm die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes mit ins Boot. Die Initiative "BayernWLAN" hat bereits am Rathaus einen Hotspot installiert und will auf dem Gemeindegebiet einen weiteren errichten. Die Gemeinderäte schlagen als Standorte entweder das Freibadgelände oder die Sporthalle vor.

Bei den Plänen zur Änderung der Gemeindegrenzen am Murner See sieht Bürgermeister Thomas Falter "noch Gesprächsbedarf". Er hatte Antrag auf Gemeindegrenzänderung für den Bereich des Fußgänger-Rundweges am Murner See gestellt. Der tangierte Markt Schwarzenfeld dagegen wünscht sich in diesem Bereich ein "Gesamtpaket", das auch die drei Kilometer lange Gemeindeverbindungsstraße, den 1,5 km langen "Nordgraben" und zwei Brückenbauwerke einbeziehen soll. Bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 25. Mai wollen die Gemeinderäte darüber entscheiden, ob sich der Vorschlag der Nachbargemeinde rechnet.
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