Neues Bürogebäude und zusätzliche Parkplätze
Turm am Ortseingang

Auf der Grünfläche rechts im Vordergrund wird das neuen Bürogebäude entstehen. Zur Bundesstraße hin (links) sind weitere Parkplätze vorgesehen. Bild: rid
Politik
Wackersdorf
19.02.2016
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Der vierstöckige Bürobau am Wackersdorfer Ortseingang hat die nächste bürokratische Hürde genommen. Der Gemeinderat billigte das Vorhaben. Zusätzliche Parkplätze sollen die Situation an der Eichenstraße entschärfen.

Stellplätze sollen nun auf der Fläche zur Bundesstraße hin entstehen, stellte Planer Manfred Neidl die Änderungen gegenüber dem ersten Entwurf vor. Statt zunächst vorgesehenen 37 sollen dann etwa 45 Parkplätze zur Verfügung stehen. Auf der Eichenstraße werden Längsparkplätze ausgewiesen.

Situation entspannen


Dadurch soll die Situation an der vielbefahrenen Straße entspannt werden. Der neue, vierstöckige Büroturm mit Flachdach wird an das bestehende Gebäude von "Baumgärtner und Duscher" anschließen und auf der bisherigen Ausgleichsfläche direkt an der Ecke zur Schwandorfer Straße entstehen. Nach Ansicht des Planers passt der moderne Bau gut an diese Stelle, die durch die Auffahrt zur B 85 ohnehin technisch geprägt sei. Der Gemeinderat zeigte sich mit den Planungen einverstanden. Neue Ausgleichsflächen wurden in Neunburg vorm Wald gefunden. Nun müssen der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan für das Mischgebiet "An der Eichenstraße" geändert werden. Der Gemeinderat gab dafür einstimmig grünes Licht.

Das Wackersdorfer Heimat- und Industriemuseum hat einen neuen Leiter. Den Posten übernimmt Walter Buttler. Diesen Beschluss hatte der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung am 27. Januar gefasst. Buttler ist Nachfolger von Karl Jobst, dem Bürgermeister Thomas Falter ausdrücklich für seine "unermüdliche Arbeit und seinen Einsatz" dankte. Der Bürgermeister gratulierte Buttler mit einem Geschenk.

Ehemalige BBI-Mitarbeiter


Der neue Museumsleiter sieht sich nicht als "Chef", sondern als Ansprechpartner in einem Team, das derzeit weitere sechs Leuten einschließt. Am Museumskonzept will er vorerst nur kleine Änderungen vornehmen. Wichtig sei, dass im Team ehemalige BBI-Mitarbeiter vertreten seien, die aus eigener Erfahrung aus der Zeit des Braunkohle-Abbaus berichten können.

Das Gremium vereinheitlichte schließlich für das Gemeindegebiet noch Bauvorschriften. Künftig sind Einfriedungen - also Zäune und ähnliches - in ihrer Gestaltung frei, nur die Höhenvorgaben in den Bebauungsplänen bleiben bestehen.
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