Joachim Kendzia spricht bei Marterl-Andacht
Kein Strafgericht

Pfarrer Joachim Kendzia (von rechts) sprach zu den Mitgliedern der Marterlgemeinde, unter ihnen Altlandrat Hans Schuierer, stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl und Kreisrätin Heidi Eckl. Bild: Hirsch
Vermischtes
Wackersdorf
05.10.2016
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Seit 30 Jahren trifft sich die Marterlgemeinde dreimal jährlich im Taxölderner Forst zur spirituellen Andacht. An Ostern, Weihnachten und seit 1990 auch am Tag der Deutschen Einheit.

Der evangelische Ruhestandsgeistliche Joachim Kendzia stellte am Montag "die unendliche Liebe Gottes zu den Menschen" in den Mittelpunkt seiner Worte und zeigte sich überzeugt: "Es kommt nicht darauf an, wie wir hier gelebt haben". Gott werde den Menschen nicht nach seinen Taten beurteilen. Die Androhung eines Strafgerichts passe nicht zum Bild des barmherzigen Gottes. "Denn wer könnte da bestehen?" fragte der Geistliche. Selbst Petrus habe Jesus dreimal verleugnet und dennoch Gnade gefunden.

Die Teilnehmer gedachten der in den vergangenen Monaten verstorbenen Marterl-Besucher, die Sprecher Wolfgang Nowak namentlich nannte: Senta Böckl, Anneliese Eichinger, Monika Kalischek, Hermann Lobinger und Klaus Traube.
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