Wirtschaftsschule Wackersdorf geht in Regelbetrieb
„Schulstandort gesichert“

Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Thomas Falter (sitzend) unterzeichneten den Kooperationsvertrag für die Aufnahme der siebten Jahrgangsstufe in die Wirtschaftsschule . Das Bild zeigt ferner stehend von links: Ralf Bormann, Marion Merkle, Elke Wild und Gerhard Süß. Bild: rid
Vermischtes
Wackersdorf
12.03.2016
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Die dreijährige Modellphase ist abgelaufen, nun geht die Wirtschaftsschule in Wackersdorf in den Regelbetrieb über. Der Schulzweig erfährt mit der Ausweitung der Jahrgangsstufen eine Aufwertung. Ab September 2016 beginnt die Schule bereits mit der siebten Klasse.

"Die Schule hat sich stabilisiert", sagt Oberstudienrätin Marion Merkle. Die bestehenden drei Klassen acht bis zehn seien mit insgesamt 58 Schülern besetzt. Für Marion Merkle, die eine Familien-Auszeit nimmt, wird Studienrätin Elke Wild aus Stulln ab kommendem Schuljahr das "operative Geschäft" übernehmen. Die Wirtschaftsschule ist an der Berufsschule angesiedelt, aber räumlich in der Wackersdorfer Mittelschule untergebracht. Die berufskundlichen Fächer übernehmen Berufsschullehrer, die allgemeinbildenden Lehrkräfte der Mittelschule.

"Sinnvolle Ergänzung"


Zielgruppe der Wirtschaftsschule sind Mittelschüler und Abbrecher der Realschulen und Gymnasien. Mittelschüler brauchen für einen Übertritt einen Notenschnitt von 2,66 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Realschüler und Gymnasiasten können sich mit dem Zeugnis bewerben, das ein Vorrücken in die nächste Jahrgangsstufe bescheinigt. Bürgermeister Thomas Falter weiß, "dass die Wirtschaftsschule der Gemeinde den Schulstandort gesichert hat". Mit der Ausweitung stoße die Schule jetzt aber an ihre räumlichen Grenzen. Landrat Thomas Ebeling sieht die Wirtschaftsschule als "sinnvolle Ergänzung" zu den übrigen Angeboten. Oberstudiendirektor Ralf Bormann hofft, dass "mindestens 16 Schüler für die siebte Klasse zusammenkommen". Die Anmeldung erfolgt vom 4. bis 15. April. Für den Wackersdorfer Schulleiter Gerhard Süß trage die Wirtschaftsschule dazu bei, "den Übertrittsdruck nach der vierten Jahrgangsstufe zu mildern". Nun könne der Schüler auch nach der sechsten Klasse Mittelschule wechseln und die mittlere Reife an der Wirtschaftsschule erlangen. Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Thomas Falter unterzeichneten den Kooperationsvertrag für die Ausweitung der Schule. Landkreis und Gemeinde sind gemeinsam Sachaufwandsträger der Wirtschaftsschule.
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