"Röchling Automotive" wächst weiter

Geschäftsführer Robert Eimer, Vorstandssprecher Erwin Doll, Vorstandsmitglied Dr. Andrea Rocca, Werkleiter Karl-Heinz Blöth, Vorstandsmitglied Steffen Rowold, Bürgermeister Thomas Falter und Geschäftsführerin Evelyn Thome (von links) durchschnitten das Band zur Eröffnung der neuen Produktionshalle der Firma "Röchling Automotive" in Wackersdorf. Bild: Hirsch
Wirtschaft
Wackersdorf
27.04.2016
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Die gute Auftragslage zwang den Kunststoffhersteller "Röchling Automotive" zur Erweiterung des Firmengeländes am Standort Wackersdorf. 7,5 Millionen Euro investierte das weltweit tätige Unternehmen bisher in die Produktionsstätte im Industriegebiet "Westlicher Taxölderner Forst II".

Der Autozulieferer schlug am Dienstag ein neues Kapitel in der fast 200-jährigen Geschichte des Unternehmens auf. Die Aufträge des Automobilherstellers BMW für Unterbodenteile, Luftklappensteuerung und Motorraumabdeckungen waren so rasant gestiegen, dass "Röchling Automotive" reagieren und den Produktions- und Logistikbereich auf 7700 Quadratmeter erweitern musste. Nach dem Aufbau des Standortes für 3 Millionen Euro kam nun eine hohe Investitionssumme für den Anbau dazu, der gestern eingeweiht wurde: 4,5 Millionen Euro. Genauso viel kosten voraussichtlich die neuen Maschinen, die Werkleiter Karl-Heinz Blöth in den nächsten Wochen erwartet.

Von den 1,8 Milliarden Euro Jahresumsatz erzielt Röchling 780 Millionen im Bereich "Automobilbau". Erwin Doll, Sprecher des Röchling-Vorstandes in Mannheim, geht in Zukunft von zwölf Prozent Wachstum jährlich in diesem Segment aus. Vor allem in Korea und China sieht er erhebliche Entwicklungschancen. "Die Senkung von Gewicht, Emission und Verbrauch" haben sich die Ingenieure seines Unternehmens zum Ziel gesetzt. Wörtlich sagte Erwin Doll: "Wir wollen mithelfen, die Umwelt grüner, besser und menschenfreundlicher zu machen".

Bürgermeister Thomas Falter sieht in der Erweiterung der Hallen und des Außenbereichs ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Wackersdorf. Auch seine Gemeinde habe "sich mächtig ins Zeug gelegt" und das Firmengelände an der Ottostraße erschlossen. Der Geschäftsführer am Standort Wackersdorf, Robert Eimer, will den Umsatz von 25 Millionen Euro im vergangenen Jahr "auf 30 bis 35 in 2016" steigern. Der Stamm von derzeit 140 Mitarbeitern soll im Laufe des Jahres um 20 Leute wachsen. Vor drei Jahren verließ Röchling den Innovationspark und erwarb im Industriegebiet "Westlicher Taxölderner Forst II" ein Gelände von 15 000 Quadratmetern.
Wir wollen mithelfen, die Umwelt grüner, besser und menschenfreundlicher zu machen.Erwin Doll, Sprecher des Röchling-Vorstands
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