Seniorenkreis Stulln zu Gast bei Firma Beck
Aus Garage auf den Weltmarkt

Armin Beck (rechts) zeigte den Besuchern die Herstellung von tiefgezogenen Produkten. Bild: hfz
Wirtschaft
Wackersdorf
27.06.2016
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Der Seniorenkreis Stulln besuchte in Wackersdorf einen "alten Bekannten": Die Firma Beck Fertigungstechnik entstand einst als Nebenerwerbsbetrieb, ehe in der Industriegemeinde der Neustart folgte.

Den Seniorenkreis Stulln interessierten bei der Firma Beck besonders moderne Fertigungstechniken. Vor der Betriebsbesichtigung erläuterte Helga Beck die Entwicklung und Produktpalette der Firma. Der vielen Teilnehmern bekannte Maschinenbauer Peter Beck begann 1995 in Stulln als Nebenerwerb in Heimarbeit Transformatorenspulen zu wickeln. Hohe Qualitätsansprüche und kurze Lieferzeiten forderten ständige Verbesserungen und die Optimierung der Fertigung.

Bekannte Kunden


Als weiterer Kunde konnte dann ein im Innovationspark Wackersdorf ansässiger BMW-Zulieferer gewonnen werden. Das Aufgabenspektrum wurde größer und nach dem Neustart 2004 in Wackersdorf entwickelten sich interessante Geschäftspartnerschaften. Durch den hohen Standard und das breitgefächerte Angebot konnte der Kundenstamm rasch ausgeweitet werden. Mit knapp 30 Beschäftigten beliefert Beck Fertigungstechnik namhafte Kunden sowohl europa- und weltweit. Mit Staunen erfuhren die Senioren, dass mittlerweile unter anderem die Firmen Benteler, Deutsche Steinzeug Buchtal, Grammer, Horsch, Lear, Röchling, SGL, Siemens und TPS von der Beck mit Sonderanfertigungen, Dienstleistungen und Kleinserien beliefert werden.

Hohe Flexibilität


Neben Produktionsanlagen und Prototypen für die Serienfertigung werden als zweites Standbein auch Lohnfertigungen in der Zerspanung ausgeführt. Möglich macht das eine hohe Produktionsflexibilität und eine flache Organisation. Das Unternehmen bildet Zerspanungs- und Industriemechaniker sowie in kaufmännischen Berufen aus.

Bei der anschließenden Besichtigung der Betriebsstätten zeigten die beiden Geschäftsführer Armin und Peter Beck den interessierten Stullner Senioren die für den Maschinen- und Anlagenbau notwendigen, programmierbaren Erodier-, Bohr-, Dreh- und Fräsmaschinen. Das 3D-Fräsen faszinierte vor allem die technikinteressierten Herren. Nach der Führung wurden noch offene Fragen beantwortet. Die Vorsitzenden des Seniorenkreises Helmut Kramer und Hilde Gerl bedankten sich bei der Geschäftsführung für die sehr interessante Betriebsführung. "Nicht nur in Amerika kann man durch Fleiß und innovativer Leistung aus einer ,Garagenfirma' einen modernen, leistungsfähigen Fertigungsbetrieb aufbauen", bewunderte Kramer die zukunftsweisende Entwicklung.
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