Wackersdorf schreibt Energienutzungskonzpert fort
An Fernwärme anschließen

Wirtschaft
Wackersdorf
11.03.2016
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Die Gemeinde Wackersdorf schreibt ihr Energienutzungskonzept fort. Ein mit Hackschnitzeln gespeistes Blockheizkraftwerk liefert inzwischen Wärme für das Schwimmbad und den Kindergarten. Nun sollen weitere kommunale Liegenschaften an die Fernwärme angeschlossen werden.

Die Gemeinde beauftragte das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden mit der Untersuchung. Es stellte sich heraus, dass ein Anschluss an das Rathaus, die Feuerwache, die Schule mit Sporthalle und das Mehrgenerationenhaus Sinn mache, die Einbeziehung des BBI-Gemeinschaftshauses, des Museums und des Bauhofs allerdings unwirtschaftlich sei. Das bayerische Wirtschaftsministerium förderte die Erstellung des Konzepts mit 70 Prozent der Kosten.

Bürgermeister Thomas Falter, Bauamtsleiter Uwe Knutzen und Energiereferent Armin Kellermann erörterten mit Dr.-Ing. Markus Brautsch die möglichen Versorgungs-Varianten für das Rathaus um die umliegenden Gebäude. Für den Professor der OTH Amberg-Weiden kommt Hackgut ebenso in Frage wie Erdgas oder Biomethan. Bürgermeister Falter will noch in diesem Jahr auf dem Schuldach eine Photovoltaikanlage installieren lassen, eine Elektrotankstelle mit Sonnenenergie speisen und für die Gemeinde ein Elektroauto der Marke BMW anschaffen.
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