Faschingsverein Waidhaus feiert grandiosen Ball
Himmel und Hölle vereint

Als Vorsitzende Johanna Bauer (rechts) fröhlich winkend das Parkett verließ, hatten die Zuschauer einen fulminanten Auftritt von "Public Surprise" gesehen.
Freizeit
Waidhaus
31.01.2016
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Die vielen Gäste beim Ball des Faschingsvereins Waidhaus sahen am Freitag ein beeindruckendes Programm. Und dabei hörten sie vor allem immer wieder drei Schlachtrufe.

Zu den fleißig ausgerufenen Slogans "Heng, heng - leck, leck" und "Pulver - helau" gesellte sich zu später Stunde noch das "VFV - helau, helau, helau". Denn der Vohenstraußer Faschingsverein machte dem Ball mit einer richtig großen Abordnung, unter anderem waren das Prinzenpaar Sandra II. und Tobias I. sowie Stadträtin Anna Wutzlhofer dabei - kurz vor der Mitternachtsshow seine Aufwartung.

Überhaupt zeigt sich die Fastnacht 2016 in der Region an einer neu gehegten Gemeinschaft entlang der Linie Vohenstrauß - Pleystein - Waidhaus. Dem Faschingsverein im Grenzmarkt gelang in einer Gemeinschaftsleistung ein Ballereignis der Superlative. In der Nacht auf Samstag schauten so viel Gäste vorbei, wie zu den besten Zeiten im "Kreuzwirtsaal".

Zweigeteilt kam die Dekoration daher: Eine Seite in himmlischem Weiß-Blau, die andere in feurigem Rot und heißem Schwarz. Schließlich hatte der Faschingsverein für die aktuelle Saison das Thema "Himmlische Hölle" vorgegeben. In diese Atmosphäre hinein rief Vorsitzende Johanna Bauer ihre stürmische Begrüßung.

"Das ist der Wahnsinn"


Zwischen all den üppigen Darbietungen bestimmten die "Teddy Boys" um Richard Wagner aus Waldthurn das musikalische Geschehen. Selbst der Bandleader gestand beipflichtend: "Das ist der Wahnsinn, dass kann nur Waidhaus."

Als die Vohenstraußer kamen, waren selbst die Stehplätze rar. Aus Reihen der Tanzgruppe "Public Surprise" behalf sich Marie Kals mit dem guten Ratschlag: "Nächstes Jahr wird angebaut." Ausreichend Sicherheitskräfte kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf und arbeiteten Hand in Hand mit Richard Wolf, der zusammen mit seiner Schwester Claudia das Geschehen am Eingang kontrollierte.

Zu später Stunde rückten die Blicke dann Richtung Tanzparkett. Dies lag jedoch sicher nicht am seitlich angebrachten Vorhang, der hier den Blick auf "Wolke sieben" versperrte. In einer halbstündigen Show verzauberte die Pleysteiner Garde das Publikum. Prinzessin Josephine I. und Prinz Michael II. richteten wohlwollende Worte des Dankes an die Mitglieder des Waidhauser Faschingsvereins "für die gelebte Freundschaft".

Durch das gesamte Showprogramm der Pleysteiner führte Hofmarschall Andreas Reber. Ihnen gleich tat es wenig später das Prinzenpaar aus Vohenstrauß. Kurz nach Mitternacht war es dann soweit. "Public Surprise" enterte die Bühne. Tosender Beifall war der Lohn für das Gezeigte. Staunend verfolgten die Gäste aus Pleystein und Vohenstrauß ganz nah am Parkett die Aktionen. Begeistert zeigten sich alle von den rasanten Kostümwechseln. Eindrucksvoll zusammengefügte Sequenzen kreierten ein himmlisch-höllisches Geschehen im bunten Mix, während die Gäste im hinteren Bereich auf Tische und Bänke stiegen, um davon auch etwas zu haben.
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