Sportlerball des TSV
"Dirty Dancing" in der Steinzeit

Freizeit
Waidhaus
08.02.2016
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Eine entscheidende Epoche der Waidhauser Frühgeschichte sparte der Heimatkundliche Arbeitskreis bislang aus. Ihr widmete sich nun der Turn- und Sportverein.

Der TSV versteht es, schöne Faschingsbälle auf die Beine zu stellen. Mit dem Sportlerball gelang am Freitagabend erneut ein Knaller. Zum Start hinein ins Wochenende fabrizierte die Mannschaft um Vorsitzenden Manfred Schneider eine Steilvorlage der Extraklasse. Jedem noch so kleinen Element aus der Steinzeit widmete die Vorbereitungsschar ihre ganze Kraft.

Es präsentierte sich ein gänzlich verwandeltes Hans-Sommer-Sportheim voller liebevoller Details. Es gab vieles zu entdecken. Die üppige Dekoration zeigte sich überwiegend handgefertigt und mit tollen Einfällen ganz auf das Motto ausgerichtet. Frisch geschnitzte Speere, geschnürte Beile oder Pfeil und Bogen aus einfachen Ästen gefertigt, zierten den Saal. Einzig das riesengroße Mammut (selbst gemalt) an der Wand der Höhlenbar trug eher grimmige Züge und stand damit im krassen Gegensatz zu den bestens aufgelegten Vorstandsmitgliedern.

Feiern mit den Feuersteins


Fast ausnahmslos hatte sich die eingeteilte Helferschar voll und ganz mit dem Motto identifiziert. Familie Feuerstein, Neandertaler, Höhlenmenschen und Steinzeitjäger gaben sich ein Stelldichein. Das Publikum hatte das Thema aufgegriffen, das für eigene Kreationen viel Raum ließ. Die Rock- und Oldie-Coverband "CC-Pop" lockte die Besucher in Scharen auf die Bühne. Wer sich dort nicht so wohlfühlte, dem gefielen zumindest die Lieder, welche auch in den hinteren Reihen noch mitgesummt und mitgeklatscht wurden. Einzig mit der Lautstärke haderten manche Gäste, da Unterhaltungen an den Tischen dadurch doch sehr erschwert waren.

Die Stunde vor Mitternacht gehörte schließlich der Pleysteiner Prinzengarde. Alle Augen richteten sich in Richtung Bühne, als die vielköpfige Gruppe ihren halbstündigen Auftritt rund um den Kultklassiker "Dirty Dancing" tanzte. Sofort nach dem Aufstellen der Schlussformation zeigte das Publikum, wie sehr ihm die gezeigte Akrobatik, die vielen Hebefiguren und die ausgeklügelte Choreografie gefiel. Denn lautstarke Zugabe-Rufe setzten spontan ein. Pünktlich um Mitternacht folgte eine weitere Glanzleistung. Nun war die "Stunde der Wahrheit" für die eigene Show der TSV-Gruppe "Dirty Surprise" gekommen. Mit großen Augen verfolgte der ganze Saal zunächst die von Franz Strobl junior mittels Beamer an die Leinwand geworfenen Eindrücke aus der Steinzeit.

Kegler im Kostüm


Nahtlos knüpfte die Tänzerschar unter Leitung von Daniela Roth und Ann Kathrin Kleber daran an. Die fetzige Aufführung - mit allerhand Schabernack und Spaß gespickt - verfehlte ihre Wirkung überhaupt nicht. Überwiegend aus Mitgliedern der Kegelsparte von "Alle Neun" bestand die Schar aus den Zwillingen, Anna und Theresa Hanauer, Thomas Wild, Daniel Grötsch, Christoph Schwarzmeier, Franz Strobl junior sowie Vorsitzendem Manfred Schneider selbst.
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