Ausstellung Waidhauser Musik-Geschichte(n)
Arbeitskreis gibt Ton an

Vertieft in viel Material, das Vorsitzender Andreas Ringholz (rechts) vorbereitet hatte, vermissten die Mitglieder des Heimatkundlichen Arbeitskreises nur noch die Wirtshausmusik. Bild: fjo
Kultur
Waidhaus
04.11.2016
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Waidhaus ist Musik. Das zeigt sich noch mehr nach den Recherchen des Heimatkundlichen Arbeitskreises (HAK).

Pfälzer Hof. (fjo) In wenigen Wochen wird die neue Jahresausstellung eine riesige Vielfalt aufzeigen. Erste Entwürfe zu Plakaten, die Zeitschiene und Grundrisse präsentierte Vorsitzender Andreas Ringholz seinen Mitstreitern am Mittwochabend im Vereinslokal "Pfälzer Hof". Auf mindestens 25 Tafeln kann sich die Schau "Waidhauser Musik-Geschichte(n) demnach ausdehnen.

Allein der Musikverein braucht Platz für eine wandhohe Scheibe, auf der ein reguläres Jahr mit seinen vielen Ereignissen in Szene gesetzt wird. "Der Musikverein ist das Herzstück, unbestreitbar", bestätigte Pfarrer Georg Hartl. Die große Schaufläche auf mehreren Ebenen im Gemeindezentrum bietet zudem die Möglichkeit, ein eigenes Zimmer mit der Nachstellung einer urigen Waidhauser Wirtshaus-Szene zu bestücken. Jede Menge Zeitungsberichte werden in einem Archivordner aufbereitet und in einer Sitzecke zum Nachschlagen zusammengefasst. Es gibt viele Ideen, mit denen die Mitglieder der Ausstellung Herzblut verleihen werden.

Bis Jahresende laufen noch die "Waidhauser Grenzgeschichte(n)", die weit über die Marktgemeinde auf großes Interesse stießen. Deren Abbau in den ersten Wochen des neuen Jahres soll nahtlos der Aufbau der schon in weiten Teilen feststehenden neuen Schau folgen.

Fast 50 Kategorien


Originalinstrumente und Notenblätter wollen dazwischen gut platziert sein, Trachten und Tonträger sollen keinesfalls zu kurz kommen. Ringholz stimmte die Mitglieder zuversichtlich. "Wir haben darüber hinaus genügend Kleinmaterial für unsere Vitrinen." Die Palette ist vielschichtig, reicht sie doch in fast 50 Kategorien vom barocken Operettenkomponisten Carl Zeller mit seinen familiären Waidhauser Wurzeln bis hin zu Rocksängerin Andrea Marie mit ihren aktuellen Liedern.

Doch was wäre eine Ausstellung über Musik, wenn sich diese allein in Betrachtungsstücken abschließen würde? Mit mehreren Hörstationen sollen die Besucher in die umfangreiche Welt der Waidhauser Musikvielfalt und weit zurück ins vergangene Jahrhundert eintauchen. Dem nicht genug lässt eine Art Kino mit bewegten Bildern Erinnerungen an längst vergangene Zeiten und festliche Ereignisse erwachen.

Eine farbige Zeitschiene soll zudem das örtliche Musikgeschehen in einer völlig neuen Dimension darstellen. Bei all dem großen Aufwand sind die Kosten für die notwendigen Investitionen nicht ohne. Auch darüber ließ der Vorsitzende seine Mitstreiter nicht in Unkenntnis. Mit Werbepaten könnte ein Teil der Kosten aufgefangen werden, denn am bislang über alle Ausstellungen hinweg gehegten "Eintritt frei" soll nicht gerüttelt werden. Zuschüsse könnten also derzeit gut gebraucht werden.

Prominenz bei Vernissage


Und noch etwas war Ringholz wichtig: "Schade, dass wir zur 'Grenzausstellung' kein Gästebuch aufgelegt hatten. Es waren so viele Prominente da. Das passiert uns nicht noch einmal." Freuen dürfen sich alle Waidhauser und Musikliebhaber über das Begleitheft, welches zeitnah bis zur äußerst musikalisch geplanten Ausstellungseröffnung gedruckt sein dürfte. Eine prominente Persönlichkeit bei der Vernissage soll überdies nicht fehlen.

Schade, dass wir zur 'Grenzausstellung' kein Gästebuch aufgelegt hatten. Es waren so viele Prominente da. Das passiert uns nicht noch einmal.Vorsitzender Andreas Ringholz
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