Konzert des Musikvereins lockt viele Zuhörer an
Zeitreise in der Autobahnkirche

Die vielen Mitwirkenden um Gerlinde Gläser (vorne, Mitte) und Musiklehrerin Alexandra Bucko (rechs) freuten sich sehr über den Schlussapplaus des Publikums. Bild: fjo
Kultur
Waidhaus
15.04.2016
61
0

Nach langer Zeit entschloss sich der Musikverein zur Neuauflage eines Konzerts. In der Autobahnkirche musizierten viele Mitwirkenden zur Freude eines großen Publikums.

Rommy Bergler aus Spielhof mit ihren gerade einmal sieben Jahren spielte zum Beginn mit der Gitarre das Volkslied "Kein schöner Land." Das Stück stand bewusst am Anfang, heißt es doch darin: "Kein schöner Land in dieser Zeit, als hier das unsere, weit und breit."

Gerlinde Gläser und Alexandra Bucko baten als Organisatoren im Namen aller Mitwirkenden nur um einen kräftigen Schlussapplaus. Damit übergab Moderator Josef Forster an die sechsjährige Marie Maurer aus Pleystein. Mit der Gitarre nahm sie die Gäste mit auf eine "Gondelfahrt in Venedig". Die achtjährige Marie Hanauer aus Lohma erfreute am Klavier mit dem Stück "Abendlied". Erst seit September hat die achtjährige Magdalena Woppmann aus Neudorf Musikunterricht. Mirijam Gläser stand ihr beim "Kleinen Tanz für Klarinetten" zur Begleitung an der Seite.

Bekannte Mitwirkende


In der voll besetzten Kirche spielten auch Pfarrer Georg und Bürgermeisterin Margit Kirzinger mit. Gerlinde Gläser begleitete die neunjährige Marie Knecht aus Georgenberg. Mit Querflöten spielten beide ein Menuett von Joseph Haydn. Im ersten Trio des Konzerts erklangen drei Querflöten. Lilly Bergler (Spielhof), Ann-Kathrin Prem (Waidhaus) und Gerlinde Gläser brillierten bei einem fröhlichen Menuett von Johann Sebastian Bach.

Mit einer sanften Interpretation rief die 17-jährige Nadine Dütsch aus Parkstein mit Gerlinde Gläser mit Querflöten noch einmal den Winter kurz in Erinnerung. Der achtjährige Kilian Würschinger aus Vohenstrauß meisterte mit seiner elfjährigen Schwester Lilly seinen Auftritt tadellos. Laura Kraus aus Waidhaus tauschte im Anschluss den Platz mit Kilian, um mit zwei Gitarren zu erzählen, wie "Sommer, Sonne und Schmetterlinge" sind. Noch mehr Fröhlichkeit machte sich im zweiten Teil mit der 15-jährigen Marie Bauer aus Vohenstrauß breit. Typisch österreichisch klang es nun mit einem Andante für Querflöte von Wolfgang Amadeus Mozart, mit einem famosen Klavierausklang obendrein durch Alexandra Bucko.

Barbara Neuber und Marie Würschinger präsentieren danach das "Duetto II". Es folgte ein Duett mit zwei Querflöten mit dem Titel "Rondo", wobei eine junge Dame für einen weiteren Höhepunkt sorgte: Patrizia Randig (18) aus Frankenreuth in Begleitung von Gerlinde Gläser. Ihr Lied erinnerte an ein munteres Bächlein im Gebirge.

Zu Marie Bauer gesellten sich dann Lena Hagn aus Pleystein und die Vohenstraußerin Lena Sollfrank. Um ein Quartett aus vier Querflöten zu erhalten, schlich sich Gerlinde Gläser heimlich dazu. Das Ensemble interpretierte drei Werke. Als erster Mann traute sich Christian Helm aus Eslarn vor das Publikum. Er spielte das "Hornkonzert" von Mozart.

Klänge des Frühlings


Bevor die Bläsergruppe "Atemnot" an der Reihe war, gehörte Claudia Wolf aus Hagendorf, und Mirijam Gläser aus Waidhaus mit Alexandra Bucko am Klavier die Bühne zum Spiel der Sinfonia concertante für Flöte, Klarinette und Klavier, Opus 41. 3. Satz. "Praise the Lord", das "Lobe den Herren" und die symphonische Dichtung über den Frühling "Sound of Spring" durch das große Orchester "Atemnot" stand abschließend im Programm. Die Gesamtleitung hatte Gerlinde Gläser.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.