Premierenfeier der "Dorfbühne"
Lohn für harte Probenarbeit

Die Vorsitzenden der "Dorfbühne, Christine Wellert und Silvia Kleber, lieferten zur Premierenfeier nach den Ansprachen von Josef Schmucker, Josef Kleber und Markus Eckel (von links) einen Rückblick auf die bisherigen Abendstücke. Bild: fjo
Kultur
Waidhaus
08.11.2016
86
0

(fjo) Bis weit nach Mitternacht feierte das Premierenpublikum im Keglerstüberl mit dem Theaterverein "Dorfbühne". UWG/PL-Fraktionssprecher Josef Schmucker vertrat die Marktgemeinde. Die Begrüßung übernahm Regisseur Josef Kleber: "Wir hoffen wieder, mit unserem Stück ,Leberkäs und rote Strapse', euch lieben Premierengästen, einen heiteren Abend bereitet zu haben."

Lange musste er nicht auf eine Reaktion warten. Der erste Satz genügte den Gästen, um sofort erneut kräftig zu applaudieren. "Zwei Monate harter Probenarbeit liegen hinter uns", sagte Kleber. Deshalb galt sein Dank allen Mitwirkenden und denen, die neben dem "Text lernen" auch an der Bühne und dem Drumherum mitwirkten, dem TSV Waidhaus, vertreten durch Vorsitzenden Manfred Schneider, für die Nutzung des Hans-Sommer-Sportheims sowie dem Schützenverein "Enzian" für die Bereitstellung weiterer Stühle aus ihrem Vereinsheim.

Ein Dankeschön ging an Zdenka Frölich aus Pfrentsch, die das Büfett vorbereitete, und Elfriede Helgert für die Vorbereitung des Stehempfangs übernahm. Ein weiterer Dank gebührte dem Musikverein Waidhaus und den vielen Sponsoren.

Vom Bezirksverband der bayerischen Amateurtheater lobte Markus Eckel aus Mittersneukirchen die Waidhauser: "Mir hat es sakrisch gut gefallen. Das war eine super Leistung und sehr kurzweilig. Macht's weiter so." Gar als "Stars" bezeichnete Schmucker die Darsteller. Mit "großer Freude und als ganz besondere Ehre" übernahm er die Laudatio als Sprecher der Marktgemeinde, gebühre der "Dorfbühne" doch seit nunmehr über 20 Jahren als "fester Größe des kulturellen Lebens" in Waidhaus ein herausgehobener Stellenwert.

Jedes Jahr wieder stellten sich die vielen Liebhaber sicher die Frage: "Wie wollen diese die Superleistung vom Vorjahr überhaupt noch toppen? Aber wir werden immer wieder überrascht, es ist möglich. Sie können immer noch eine Schippe drauflegen. So auch heute Abend mit dem neuen Stück. Die Rolle ist den jeweiligen Akteuren wie auf den Leib geschrieben. Viele Nuancen von Sprache, Mimik und Gestik sind so treffend herausgearbeitet, und lassen das immense Probenvolumen nur erahnen."

Dazu bescheinigte er: "Das zeugt von der Professionalität, über welche dieses Ensemble verfügt." Ein großes Lob zollte er deshalb den vielen unermüdlichen Helfern um die beiden Vorsitzenden, Silvia Kleber und Christine Wellert, die "maßgeblich zum Gelingen dieses wunderbaren und unterhaltsamen Abends beitrugen".
Weitere Beiträge zu den Themen: Dorfbühne (3)Premierenfeier (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.