Waidhauser Sängerin begeistert bei Serenade
Heimspiel für Andrea Marie

Im Rampenlicht der Waidhauser Serenaden stand am Mittwochabend mit Andrea Marie (rechts) die "Top-Stimme der Marktgemeinde", bestätigte Bürgermeisterin Margit Kirzinger (links) als Fan und Freundin. Bild: fjo
Kultur
Waidhaus
07.07.2016
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Das war ein Serenadenabend so richtig nach dem Geschmack des Publikums. Sogar von weit her hatten sich die Fans auf den Weg gemacht, um die Sängerin Andrea Marie zu erleben.

"Der Prophet gilt im eigenen Lande wenig." Für die weibliche Variante scheint dieses Sprichwort nicht zu gelten. Andrea Gilch stellte dies am Mittwochabend auf der Serenadenbühne beim Gemeindezentrum eindrucksvoll unter Beweis. Die Möglichkeit, bei einem außergewöhnlichen Konzert im Heimatort der Sängerin dabei zu sein, war Anziehungskraft genug. Noch dazu gehörte die Präsentation der neuen CD "Never get me back" zum Programm. Vom ersten Ton an heizte die sympathische Frau mit ihrer großen Stimme kräftig ein. Das war ganz gut so, denn das Ambiente eines lauen Abends war nicht gegeben. Und so kamen die Gäste teils in kurzer Hose und T-Shirt, andere wählten lieber die dicke Wollweste.

Fränkische Begleiter


Fast zwei Stunden lang währte das in jeder Hinsicht beeindruckende Ereignis. Bei Songs wie "Valerie" von der bereits verstorbenen Amy Winehouse, verging die Zeit recht rasant. Für die instrumentale Begleitung fiel die Entscheidung auf "drei fränkische Boys" mit E-Piano, Gitarre und Schlagzeug, wie Andrea Marie ihre Musiker Jonas, Benny und Matthias liebevoll vorstellte. Das bis in die letzte Sequenz harmonisch aufeinander abgestimmte Quartett agierte auf höchstem Niveau und animierte das Publikum tüchtig zum Mitsingen, Mitklatschen oder Fingerschnippen.

Dazu gesellte sich nach jedem Stück ein enorm kräftiger Applaus, was der Frontfrau bestens gefiel: "Wir leben ja nicht von 'Sex, Drugs und Rock'n'Roll', sondern nur vom Applaus." Überhaupt war ihr eine direkte Ansprache der Gäste mit Vornamen und Nennung mancher Anekdote zwischen den Liedern ein großes Anliegen.

Klassiker aus dem Genre Rock und Pop bereicherten als famos arrangierte und vorgetragene Coversongs das Repertoire. Bruce Springsteen's "Sommer of 69" etwa oder Bryan Adam's "Every Thing I do". Ein deutscher Titel erhielt mit "Was soll das" von Herbert Grönemeyer ebenfalls seinen Platz. Zwei brandneue Titel aus dem eigenen neuen Album komplettierten das Programm.

Andreas Familie kümmerte sich um den Fanshop: Auch das war eine Besonderheit im diesjährigen Serenadenprogramm. Mama Gerda, Schwester Franziska und Papa Sigmund Gilch übernahmen diese Aufgabe vor heimischen Publikum mit großer Freude. Vom Apfelsaft bis hin zum Kir Royal reichte die Auswahl an Getränken bei Verwaltungsangestellter Heike Bauriedl. Zur Seite stand ihr mit Ehemann Markus Bauriedl der zweite Bürgermeister der Marktgemeinde.

Immer Zeit für Waidhaus


"Einfach wunderbar", schwärmte Bürgermeister Margit Kirzinger von ihrer "ganz lieben Freundin". "Das war wieder großartig." Mit einer langen innigen Umarmung unterstrich Kirzinger: "Vielen, vielen Dank, dass Du trotz Deiner vielen Termine immer Zeit hast für uns und dein Waidhaus." Auch Andrea Marie bekräftigte vor ihrer zweiten Zugabe deutlich: "Das war ja wieder wunderschön mit Euch. Mir hat es richtig Spaß gemacht und ich hoffe, Euch auch."
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