Allerhand Schabernack

Eine Ehrung fehlte noch beim Theaterverein "Dorfbühne". Bevor der Schlussvorhang endgültig fiel, zeichnete Regisseur Josef Kleber (rechts) Martina Wettinger (Dritte von rechts) für 20 Jahre Maske aus. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
03.12.2015
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Nur knapp verfehlte die "Dorfbühne" mit ihrer "Nacht der Nächte" einen neuen Besucherrekord. Die Buchführung brachte dennoch Erstaunliches zutage. Zudem gab es eine Ehrung.

Eine tolle Saison ging am ersten Adventswochenende zu Ende. Der letzte Theaterabend verlief erwartungsgemäß mit allerhand Schabernack, die Situationen wurden aber von den Spieler hervorragend gemeistert. Nur das angesägte Brett im Bett wollte partout nicht wegbrechen. Dafür startete die Musik bei der Tanzszene immer wieder aufs Neue oder das Blumengießwasser landete unerwartet in den Gesichtern.

"Ich möchte mich bei allen Schauspielern auf der Bühne für drei Monate voller Theaterspaß bedanken", sagte Regisseur Josef Kleber zum Abschied. Besonders hob er Souffleuse Brigitte Krämer hervor, "die wir in mancher Probe an den Rand der Verzweiflung gebracht hatten, ihr dafür aber während der Aufführungen eine ruhige Zeit bescherten".

Ein dickes Lob erhielten Martina Wettinger und Susi Lang für ihre "ausgezeichnete Schminkarbeiten" sowie Hardy Wamser, der den licht- und tontechnischen Part meisterte, und Markus Scheinkönig, der bei den Umbauten stets zur Stelle war. Das 26-köpfige Serviceteam und die "Theatermuse" des Musikvereins garantierten beste Pausenunterhaltung. Anton Landgrafs Filmaufnahme wurde sogar für den Kulturpreis "Larifari" beim Verband Bayerischer Amateurtheater eingereicht.

Jürgen Mensch bedankte sich im Namen aller Spieler bei Kleber für die gemeinsam mit seiner Ehefrau Silvia geleistete Regiearbeit und die "immens viele Zeit für das Bühnenbild und die Requisiten." Chef- Schminkerin Wettinger erhielt einen kleines Geschenk und einen Gutschein, denn sie macht mittlerweile 20 Jahre einen "super Job und setzte so manches i-Tüpferl auf die jeweiligen Rollen". Am Samstag, 5. Dezember, ab 9 Uhr heißt es Bühnen-Abbau und damit schließt sich auch die diesjährige Herbst-Theatersaison endgültig. (Im Blickpunkt)
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