Altlasten vor dem Schützenhaus?

Der Parkplatz vor dem Schützenhaus in Frankenreuth gehörte einst zum Areal der Glashütte. Nun läuft eine Altlasten-Untersuchung. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
11.03.2015
2
0

Bürgermeisterin Margit Kirzinger griff im Marktrat einen nicht öffentlichen Punkt der Februarsitzung auf. Darin ging es um eine Untersuchung von Altlasten auf dem Gelände der ehemaligen Spiegelglasfabrik in Frankenreuth.

Der Marktrat war damals um eine Stellungnahme gebeten worden. Die Probebohrungen hätten mittlerweile begonnen, Schürfungen seien nicht vorgesehen.

Besondere Veranstaltungen

"Alles neu macht der Mai", lautet eine Redensart, die im Grenzmarkt in die Tat umgesetzt wird. An zwei Sonntagen lädt die Kommune zu besonderen Veranstaltungen ein, die es so noch nicht gab: Ein Tag der Städtebauförderung am 9. Mai und ein Frühlingsmarkt der Direktvermarkter am 17. Mai.

Bürgermeisterin Margit Kirzinger gab in der Marktratssitzung am Montag erste Details bekannt. Eslarn eröffne zwar sein Kommunbrauhaus auch am 9. Mai, doch darin sahen die Markträte keine Gegenveranstaltung. Vielmehr könnten beide Kommunen vom Programm rund um ihre Städtebausanierungen profitieren.

Fest eingeplant ist in Waidhaus die Einweihung des Florianbrunnens mit einem Straßenfest. Geschäftsleiter Josef Forster bietet dazu thematische Spaziergänge durch den Ortskern mit vielen Detailinformationen an. Die Familien Hartung und Hilpert signalisierten ihr Einverständnis und wollen ihre beiden Sanierungsobjekte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Fotodokumentationen in den Eingangsbereichen erzählten "vom Einst und Jetzt". In Anwesen der Ortsmitte könne sich das Angebot ausweiten. Beispielsweise nannte Kirzinger das Lissauerhaus und den dortigen Garten. Weitere Städtebaumaßnahmen ließen sich fotografisch und mit Plänen vorstellen, um sie bei der Bevölkerung ins Bewusstsein zu rücken. Die Bürgermeisterin sah darin die Chance, hiermit einen Anstoß bei neuen Interessenten zu geben.

Der Aktionstag soll musikalisch umrahmt werden. Architekt Rudolf Meißner aus Waldthurn informiert Interessenten über Sanierungs- und Fördermöglichkeiten. Die am Bau der Hagendorfer Straße und der Sanierung des Florianbrunnens beteiligten Firmen hätten ihr Kommen ebenso zugesagt.

Außerdem erläuterte Kirzinger, was sich aktuell im Lenkungsausschuss der Städtebauförderung tut. Um die Regional- und Direktvermarktung voranzubringen, werde es eine Belebung der Markttage geben. Als Ziel würde weiterhin die Errichtung und das Betreiben eines Direktvermarktungsladens gesehen.

Zuschüsse möglich

Eine Vertreterin der Regierung sei mit Infos zu den Fördermöglichkeiten der Städtebausanierung vor Ort gewesen. Diese habe ihre Unterstützung bei der Erneuerung der Nepomukanlage vor der Autobahnkirche zugesagt, damit Waidhaus Zuschüsse bekommen könne. Außerdem würde eine Hochbaumaßnahme gefordert, weshalb die Kommune ein Projekt ins Auge fassen solle.

Ein Vertreter des Architektenbüros Schwab-Heckelsmüller habe einen Bericht über die bislang geführten Gesprächen mit den Grundstücks- und Gebäudebesitzern abgeliefert. Grundtenor: Zunächst solle die Gemeinde ein Projekt in die Hand nehmen.

Architekt Rudolf Meißner habe dem Lenkungsausschuss seine Planungen zur Eslarner Straße vorgestellt. Ziel sei eine Aufwertung des westlichen Ortseingangs mitsamt der Verbindung zum Zentrum. Dieses Ansinnen zurrten die Ratsherren geschlossen in einer Meldung als Maßnahme an die Regierung der Oberpfalz fest, nachdem Mittel im Haushalt vorgesehen seien.

Ebenso einvernehmlich beauftragte der Marktrat das Büro EM-Architekten aus Amberg mit der Planung für den Marktplatz. Für die Begleitung der Maßnahme sahen die Markträte im Ingenieurbüro Bamler aus Vohenstrauß den geeigneten Partner.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.