Aus der Mitte für die Mitte

Ganze Arbeit leistete der Bauhof mit Geschäftsleiter Josef Forster (rechts), um die Dimension des Kriegermahnmals (links, inmitten der Grünanlage) am neu geplanten Standort (im Vordergrund) zu zeigen. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
22.08.2015
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Die Umgestaltung des Marktplatzes nimmt immer konkretere Formen an. Dabei steht auch der zukünftigen Standort des Kriegermahnmals im Fokus.

Um Größe und Standort des Kriegermahnmals nach den Planungen von Architekt Urban Meiller mehr Vorstellungskraft zu verleihen, leistete der Bauhof ganze Arbeit. Nach langem Messen, Sägen und Nageln stand das provisorische Gerüst mit exakten Ausmaßen mitten auf dem nördlichen Marktplatz.

Diskussion nicht beendet

Bürgermeisterin Margit Kirzinger dankte nicht nur den Arbeitern, sondern ebenso ihrem Geschäftsleiter Josef Forster, der die Idee dazu hatte: "Nun können wir uns das alle visuell viel besser vorstellen." Denn die Diskussion bei den Bürgern sei keineswegs bereits abgeklungen. Rundherum müsse man sich jetzt nur noch die künftige "grüne Oase" dazu denken, denn es werde keineswegs alles zugepflastert. Wesentlich werde sich das gesamte Umfeld dann vom jetzigen "kahlen Gesamteindruck" wegbewegen.

Zu den Befürchtungen der Bewohner beim Passieren von Bussen nahm Kirzinger ebenfalls Stellung. Die Planer würden ein großes Augenmerk auf die Vermeidung von Rollgeräuschen durch die Busreifen ebenso wie auf die stabile Haltbarkeit der Querungstrasse legen. Meiller ergänzte: "Die Busse werden hier einmal nur sehr langsam fahren können, so dass keine akustischen Beeinträchtigungen zu erwarten sind."

In der Nachbildung des Mahnmals sah er ein hilfreiches Instrument: "Ganz gut vorstellbar." Gegenüber den Plänen und dem Modell ließe sich der neue Standort noch eineinhalb Meter in Richtung Westen verrücken. Auch die künftige Gesamthöhe sei fließend lösbar - mit oder ohne Stufen. Zur Auswahl der Baumarten bei den Neupflanzungen verwies die Bürgermeisterin auf die Anlage beim Floriansbrunnen. Und für die Planung der neuen Parkplätze würde in kürzester Zeit das Gespräch mit allen Anliegern und Hausbesitzern gesucht: "Es muss alles in trockenen Tüchern sein, bevor wir den Förderantrag stellen."

Zuversichtlich gestimmt

Die Gestaltung sei in großem Maß ein entscheidendes Kriterium für Zuschüsse. Für die Gemeinde sah die Rathauschefin darin die Basis zum Weitermachen: "Ich bin zuversichtlich und positiv gestimmt." Interessierte hatten im Anschluss Gelegenheit, ihre Meinungen einzubringen. Wozu auch Simone Walter vom Architekturbüro zur Verfügung stand. Meiller unterstrich abschließend: "Es soll etwas sein, dass aus der Mitte der Waidhauser erwuchs."
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