Bayerische Jugger-Meisterschaft: Lokalmatador "Drachenblut" auf 9. Platz - Nürnberger holen ...
Orange schlägt Pink

Das Team aus Waidhaus (schwarz) um Abteilungsleiter Andreas Käs (Dritter von rechts) nahm die Sieger "Orange Juggernauts" aus Nürnberg in seine Mitte. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
14.07.2015
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Ohne Siegerpokal, aber dafür mit positiver Werbung für ihren Sport hat "Drachenblut" Waidhaus die 14. Bayerische Jugger-Meisterschaft in ihrem Heimatort über die Bühne gebracht. Die 18 Gästeteams aus ganz Bayern und den angrenzenden Bundesländern lobten die Organisatoren. Letztendlich holte sich ein Team aus Nürnberg den Titel.

Am Boden verankerte Spanngurte markierten die vier Spielfelder, die exakt in einen Fußballplatz passten. Parallel konnten so die 48 Spiele der Vorrunde ablaufen. "Wir durften uns über richtig viele Zuschauer freuen", beurteilte Spielleiter Hubert Grötsch den Wettbewerb. Die Unterstützung des TSV als Hauptverein, dem sich die Jugger zum Jahresbeginn als Abteilung anschlossen hatten, sei "mehr als positiv".

Als jüngster Teilnehmer überstand der siebenjährige Luca aus Bamberg die Spiele unbeschadet. Andere Sportler hatten nicht dieses Glück. Die trockene Rasenfläche forderte ihren Tribut. Abschürfungen an Händen und Füßen ließen sich kaum vermeiden. Notarzt Werner Duschner wurde gerufen, um eine ausgekugelte Schulter und ein verdrehtes Knie zu behandeln. Die Lokalmatadoren von "Drachenblut" verloren in der Vorrunde zwei ihrer fünf Spiele und hatten damit keine Chance mehr auf den Titel. Letztlich stand Platz 9 zu Buche. Ein kleiner Trost war, dass sie nur gegen die beiden Finalisten "Orange Juggernauts" aus Nürnberg und "Pink Pain" aus Darmstadt verloren hatten.

Das Endspiel war spannend. Es entschied einzig der Verbrauch der 100 Spielsteine, mit dem die Nürnberger den Sieg einheimste. Die Verleihung der Urkunden und des Wanderpokals übernahm Abteilungsleiter Andreas Käs aus Weiden. Im kleinen Finale standen sich "Armageddon" aus Fürth und "Affen mit Waffen" aus Sulzbach-Rosenberg gegenüber. Auch hier gingen die Mittelfranken als Sieger vom Platz.
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