Begehbares Bienenhaus im Anflug

In der neu gegründeten "Bienengruppe" besprachen Monika Zeitler-Kals, Josef Kick, Gertie Kreuzer, Margit Kirzinger, Franz Rembold und Kerstin Wilka-Dierl (von links) die ersten Vorhaben. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
25.07.2015
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Die Kreuzberganlage in Waidhaus hat durch eine Förderung aus dem Leaderprogramm eine deutliche Aufwertung erfahren. Nun wurde eine Projektgruppe zum geplanten "Lernort Biene" ins Leben gerufen.

Neben Bürgermeisterin Margit Kirzinger, Bauamtsleiterin Kerstin Wilka-Dierl und dem Landschaftsarchitekten Franz Rembold aus Nabburg gehört auch Josef Kick aus Reinhardsrieth als erfahrener Imker der Planungsgruppe an. Die ausgebildete Kräuterführerin Monika Zeitler-Kals und die Kräuterpädagogin Gertie Kreuzer wirken ebenfalls mit.

Barrierefreiheit

Rembold hatte bereits erste Projekt-Entwürfe zum ersten Treffen vorbereitet und stellte diese dem Gremium vor. Durch die Anbindung der Grünfläche an das Radwege- und Wandernetz versprechen sich die Mitglieder viele Besucher. Vor allem die Barrierefreiheit war ein großes Anliegen und soll so gut wie möglich verwirklicht werden.

Neben einem Freisitz wird als Besonderheit ein begehbares Bienenhaus erwogen, um mit allen Sinnen die Welt der Insekten erleben zu können. Darin erfahren die Besucher den einzigartigen Geruch und das beruhigende Summen der Bienen. In gläsernen Schaukästen lassen sich auch die Bienenvölker beobachten. Eine Weitergabe möglichst vieler Informationen steht ganz oben auf der Agenda. Auf dem 4500 Quadratmeter großen Areal ist deshalb noch weit mehr geplant.

Neben den Einrichtungen rund um die Bienen wird eine umfangreiche Artenvielfalt an Sträuchern und Kräutern geplant. Über neu anzulegende Wege werden die Besucher durch das Areal geführt und erhalten immer wieder die Möglichkeit, Informationen über Bienen und Kräuter zu erlangen. Auch Kinderspielmöglichkeiten sind dazwischen vorgesehen. Die Waidhauser Imker und die Kräuterexpertinnen wollen auf dem neuen Gelände dann auch Exkursionen anbieten, bei denen die Besucher viel Wissenswertes über die Bienen und deren Lebensraum sowie über die Kräuter und Gesundheitsprodukte aus der Natur erfahren. Auch die Waidhauser Grundschule hat bereits ihre Hilfe bei Projekttagen zugesagt.

Beim Bürgerfest am Sonntag, 16. August, zwischen 15 bis 17 Uhr wird das Projekt vorgestellt. Ein geeigneter Name für das neue Areal wird übrigens noch gesucht. Beim Bürgerfest können Vorschläge dafür gemacht werden. Der Namenspate darf sich dann über ein "Original Waidhauser Honig- und Kräuterpaket" freuen.

Helfer gesucht

Für die Pflege der Kräutergärten werden ebenfalls noch Paten gesucht. Wer einen grünen Daumen hat und gerne in der Natur lebt, kann sich beim Projektteam schon heute als Helfer melden.
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