Beliebter Schleichweg

Lokales
Waidhaus
23.10.2014
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Allen Gemeinderäten liegt eine baldige Lösung für den "Hammergraben" in Pfrentsch am Herzen. Dabei handelt es sich keineswegs um ein kleines Bächlein, sondern um ein historisch begründetes Wegenetz mittendrin im Ortsteil "Hradschin".

Die engen Gassen werden noch stark frequentiert. Schulkinder kürzen hier ihren täglichen Weg zur Bushaltestelle ab und vermeiden dadurch einen Marsch auf der stark vom Durchgangsverkehr belasteten Hauptstraße. Alle Bürger wissen um die Vorzüge jener erhebliche Abkürzung quer durch die Gärten und Privatgrundstücke.

Als Problem brachte Bürgermeisterin Margit Kirzinger die mangelnde Befestigung und überlaufendes Regenwasser auf den Tisch. Pfützen und kleine Rinnsale erschwerten an Regentagen ein Begehen erheblich. Außerdem erwähnte sie überhängende Zäune und Strauchbewuchs.

Entwässern, beleuchten

Angestrebt werde deswegen zumindest eine ordentliche Entwässerung und eine anständige Befestigung. Auch die Möglichkeit einer ausreichenden Beleuchtung der rund 70 Meter langen Gassen soll durch das Ingenieurbüro Bamler, Vohenstrauß, geprüft werden.

Positiv durchlief eine Bauvoranfrage zur Errichtung von zwei Einfamilienhäusern mit Garagen an der Straße nach Pfrentschweiher den Marktrat. Und auf dem Grundstück der Polizeiinspektion Fahndung können in der Pilsener Straße zwei Lagercontainer als Zwischenstation für sichergestellte Waren aufgestellt werden.

Der Energiekonzern Open Grid Europe erhielt die Zustimmung zum Abriss eines Anbaus am Maschinenhaus im Zuge der genehmigten Umbaumaßnahmen auf dem Gelände der Verdichterstation. Die neuen Ideen "Lernort Biene auf dem Kreuzberg-Areal" und "Mach mit, bleib fit" als sportliches Angebot in der Freizeitanlage "Bäckeröd" will Waidhaus als Maßnahmen für das Förderprogramm der lokalen Aktionsgruppe des Forums "Neustadt Plus" melden.

Urnengräber günstiger

Mit dem Bau einer Urnenwand im Friedhof musste sich der Marktrat aufgrund eines Antrags der SPD-Fraktion beschäftigen. Die Bürgermeisterin nannte Vergleichsprojekte mit den entstandenen Kosten aus benachbarten Kommunen. Die Summen seien "nicht unerheblich". UWG- und CSU-Fraktion sprachen sich deshalb für Urnengräber anstatt einer Wand aus. Ebenso Monika Zeitler-Kals (SPD). Damit ergab sich keine Mehrheit für einen zustimmenden Beschluss. Eine Entscheidung soll nun bei den Haushaltsberatungen angestrebt werden.

Zu Feldgeschworenen wählten die Markträte Hans Hanauer, Johann Meier, Georg Krämer (für Pfrentsch) sowie Johann Bartmann (für Hagendorf und Reinhardsrieth). Die zweite Änderung des Flächennutzungsplans beim Markt Eslarn zur Ausweisung eines Wohngebietes blieb ohne Stellungnahme. In ihren Mitteilungen informierte die Bürgermeisterin vom Ansinnen des Landkreises Neustadt/WN, ein kommunales grenzüberschreitendes Bündnis zu schaffen. Eine geringfügige Standortverlegung der Wertstoffcontainer sei im Ortsteil Reichenau geboten. Dann bat sie um Mithilfe bei der Suche nach einem neuen Vorstand für die verwaiste Vereinsgemeinschaft.

Als Ergebnis der Verkehrsüberwachung in der Eslarner Straße und in Hagendorf habe sich ergeben: "Es wird - wie überall - auch hier zu schnell gefahren." Deshalb werde es zu Kontrollen beim Netto und in Hagendorf kommen. Außerdem sei die Festinstallation eines Messgerätes mit Anzeige als Signalwirkung angedacht. Zum Ausbau der Hagendorfer Straße gab Kirzinger bekannt, dass eine Einbindung des Straßenzugs "Am Anger" nicht einfach so zu bewerkstelligen sei und deshalb unterbliebe.

"Grotesk und kurios"

Die Unterschriftenaktion gegen den geplanten Stellenabbau bei der Polizeiinspektion Vohenstrauß habe sie aus eigenen Stücken forciert. Werner Duschner (Bürgerliste) kommentierte die gesamte Aktion mit "grotesk" und "kurios".
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