Besuchern wird warm ums Herz

Lokales
Waidhaus
01.12.2014
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Die Waidhauser genossen ihren Weihnachtsmarkt in vollen Zügen. Ein sattes Angebot an Speisen und Unterhaltungsprogramm zog Menschenmassen zum Rathaus.

Seit Tagen blies ein eisiger Wind. Wenigstens am Sonntagnachmittag ließ der "Böhmische" nach und bescherte dem ersten Weihnachtsmarkt unter Regie der Gemeindeverwaltung einen grandiosen Erfolg. Da das Vereinskartell ruht, war die Organisationsänderung erforderlich geworden. Bürgermeisterin Margit Kirzinger freute sich daher sehr über die Unterstützung vieler Vereine und ehemaliger Vorstandsmitglieder um den langjährigen Vorsitzenden, Marktrat Ewald Zetzl.

Großer Auftritt

Bläser des Musikvereins und die Melodikagruppe eröffneten den Reigen, dem sich der "Waidhauser Kinderchor" unter Leitung von Gisela Schubert anschloss. Ein gemeinsames Ständchen des TV-Chors aus Vohenstrauß und des Gesangvereins Waidhaus mit Dirigent Alexander Völkl aus Pleystein folgte. Der große Auftritt der Nachwuchsbläser des Musikvereins ging wegen der Masse an jungen Musikanten in zwei Etappen über die Bühne. Zunächst waren die ganz Jungen an der Reihe, dann die etwas Älteren, jeweils mit Leiter Hermann Mack am Pult. Neben Musik vom Band aus dem Trauzimmer des Rathauses sorgte auch das Turmbläser-Quartett für vorweihnachtliche Atmosphäre. Weihnachtsgrüße richtete Kirzinger an die vielen Gäste kurz vor dem automatischen Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung im Ortszentrum.

Die Ausstellung "Waidhauser Grenzgeschichte(n)" des Heimatkundlichen Arbeitskreises war ein zusätzlicher Besuchermagnet. Und mittendrin hatte das Büchereiteam mit einem Flohmarkt ein weiteres außergewöhnliches Angebot parat. Mitglieder des "Weydhauser Fähnleins" mischten sich in historischer Tracht unter die Scharen.

Viel Abwechslung

Drinnen und draußen herrschte genügend Abwechslung zwischen Fieranten und Vereinen, wobei letzere überwiegend für Essen und Trinken zuständig waren. Altes Handwerk wie Schnitzen oder Spinnen gehörte auch dazu. Im geräumigen Gemeindezentrum ließ es sich auf den Sitzgelegenheiten inmitten der Händler bei Kaffee und Kuchen gut aushalten. Nostalgische Holzöfen Marke Eigenbau waren als warme Sammelpunkte zwischen den Buden im Freien heiß begehrt. Als es langsam dunkel wurde zwischen Rathaus und Pfarrkirche kamen noch mehr Besucher.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/weihnachtsmarkt2014
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