Bevölkerungsrückgang stoppen

Bürgermeisterin Margit Kirzinger, Baureferats-Leiterin Kerstin Wilka-Dierl und Architekt Rudolf Meißner (von links) informierten die Waidhauser in der Bürgerversammlung. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
27.03.2015
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Mit umfangreichen Informationen hielt Bürgermeisterin Margit Kirzinger die Waidhauser in der Bürgerversammlung auf dem Laufenden. Wo und was sich heuer an allen Ecken und Enden der Kommune tut, stand im Mittelpunkt.

In wenigen Minuten ging am Dienstagabend im Hans-Sommer-Sportheim der Rückblick von Bürgermeisterin Margit Kirzinger über die Bühne. Es ging fast nur um die Hagendorfer Straße. "Das Projekt wurde sehr schnell abgewickelt."

Aktuell 2224 Einwohner

Noch sei die Bevölkerung rückläufig (2224 Einwohner), da die Geburten die Sterbefälle nicht ausglichen. Gleiches gelte bei den Wegzügen. Vor 14 Jahren waren es noch 2500 Bürger. "Wie stoppen wir diese Entwicklung?", sei deshalb eines der Hauptthemen der Gemeindepolitik.

Um dem Rückgang entgegenzuwirken und den Weg zu einer Aufwärtsentwicklung zu ebnen, setzen die Verantwortlichen die Hoffnungen in die Aufwertung der Ortsbilder und auf weitere Investitionen. "Wir wollen unseren Ort so gestalten, dass die Leute nicht nur dableiben, sondern neue Interessenten gewonnen werden." Bereits seit Bürgermeister Anton Schwarzmeier werde vorsorglichst mit den Haushaltsmitteln umgegangen, deshalb sei Waidhaus seit 2011 schuldenfrei.

Das Haushaltsvolumen betrage 6,883 Millionen Euro, davon seien für die Breitbandförderung 650 000 Euro reserviert. Durch die Förderung mit 520 000 Euro könnten Reinhardsrieth, Hagendorf, Reichenau und der Gewerbepark versorgt werden. Für die Umstellung auf Digitalfunk bei den Feuerwehren stünden 20 000 Euro im Etat (Fördermittel 12 000 Euro). "Mir ist versichert worden, dass dann auch in Reichenau ein Funkempfang möglich wird", erklärte die Rathauschefin.

"Unangenehme Sache"

Als "unangenehme Sache" bezeichnete sie den ausstehenden EU-Zuschuss für das neue Waidhauser Feuerwehrauto HLF 20/16 in Höhe von 198 500 Euro. Doch nach Einschalten von Landtagsabgeordneter Anette Karl "tue sich etwas". Leider hänge daran zusätzlich der Zuschuss des Landkreises. Die erstmalige Atemschutz-Ausrüstung der Feuerwehr Pfrentsch mit 5000 Euro rechtfertigte sich mit dem großen Engagement der dortigen Aktiven um Kommandant Andreas Neuber. Für die Städtebauförderung laute der Haushaltsansatz auf 161 000 Euro, bei 75 600 Euro Zuschuss. Für Interessierte sei die Erstberatung gratis. Im Fassadenprogramm stünden 75 000 Euro zur Verfügung, beim ISEK 21 000 Euro, für allgemeine Beratungshonorare 30 000 Euro und für den Einstieg in die Neuplanung des Marktplatzes 10 000 Euro. (Im Blickpunkt)
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