Der Lack ist längst ab

Der Zahn der Zeit nagt an der Freizeitanlage "Bäckeröd", die Schritt für Schritt saniert werden soll. Die Gebäude sind in die Jahre gekommen. Bild: pi
Lokales
Waidhaus
18.11.2014
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Die Freizeitanlage "Bäckeröd" ist in die Jahre gekommen. Der Markt muss nun Geld in die Hand nehmen und mit der Sanierung der Gebäude beginnen.

Der Marktgemeinderat weiß um die Außenwirkung der Freizeitanlage "Bäckeröd". Deshalb standen in der Sitzung am Montag auch gleich drei Punkte auf der Tagesordnung.

"Wir haben ja schon öfters darüber gesprochen", erinnerte Margit Kirzinger und ging auf die Zusammenkunft des Hauptverwaltungsausschusses ein. Nach den Aussagen der Bürgermeisterin "sind die Filteranlagen inzwischen störungsanfällig und fast am Ende". Dafür müsse der Markt zwar Geld in die Hand nehmen, das sei aber unumgänglich. Mit der Wasserqualität hat das laut Kirzinger aber keineswegs zu tun. "Da hatten wir noch nie Probleme", ergänzte sie den Hinweis von Thomas Glaser (SPD), der das ausdrücklich unterstrichen hatte. Einstimmig befürwortete das Gremium schließlich die Erneuerung der Filteranlagen.

Nach und nach auf Vordermann bringen möchte die Kommune auch die Gebäude in der Freizeitanlage, die nach den Aussagen der Rathauschefin "in die Jahre gekommen sind". Aufgrund der vom Architekten Rudolf Meißner erstellten Kostenschätzung über 120 000 Euro befürworteten unter anderem dritter Bürgermeister Johannes Zeug (SPD) und Stefan Harrer (CSU), ein Gebäude nach dem anderen zu sanieren. "Mal sehen, was der Haushalt hergibt", fasste Kirzinger zusammen.

Priorität hat für die Entscheidungsträger jedenfalls das Campinggebäude. "8 bis 22 Uhr sind nicht üblich", meinte Kirzinger zu den bisherigen Öffnungszeiten der Freizeitanlage. Mit Ausnahme von Monika Zeitler-Kals ("Ich bin für die Frühschwimmer und von 8 bis 20 Uhr") setzte das Gremium die Empfehlung des Hauptverwaltungsausschusses um und legte als neue Zeit 9 bis 21 Uhr fest.
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