Ehemaliger Feldweg für 100 000 Euro ausgebaut
Entlastung für Bürger

Mit dem Anschluss zwischen bisheriger Teerdecke und neuer Asphaltierung waren Bürgermeisterin Margit Kirzinger (links) und Bauamtsleiterin Kerstin Wilka-Dierl zufrieden. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
28.07.2015
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Für mehr Komfort auf dem einstigen Feldweg zwischen dem Gewerbepark und dem ehemaligen Bauhofgelände "An der Trath" hat die Marktgemeinde 100 000 Euro investiert. Das Tiefbauunternehmen Holfelder aus Hinterbrünst hat die 400 Meter lange Strecke ausgebaut, die für Anwohner im Ortsteil Au eine Abkürzung zur Autobahnausfahrt und nach Eslarn ist .

Eine Asphaltierung war auch deswegen nötig, da die bisherigen Ausbesserungsarbeiten keinen Erfolg gebracht hatten. Einstimmig unterstützte der Marktrat die Baumaßnahme. Bürgermeisterin Margit Kirzinger sah darin einen "langgehegten Wunsch der Waidhauser". UWG/PL-Fraktionssprecher Josef Schmucker sprach sich unter Hinweis auf ein dort ansässiges Unternehmen und die Abfuhr der Wertstoff-Container für eine allgemeine Verkehrsöffnung des Teilstücks aus, auch für schwerere Fahrzeuge. Dies würde das Wohngebiet "In der Au" entlasten.

Für den Untergrund der Fahrbahn sei derselbe Aufbau wie beim Kaltlohweg verwendet worden, informierte Bauamtsleiterin Kerstin Wilka-Dierl. Dadurch werde keine Gewichtsbeschränkung mehr erforderlich. Die neue Asphaltdecke entstand auf einer durchgehenden Straßenbreite von 3,50 Meter. Zudem erhielt die Strecke eine Ausweichstelle im mittleren Kurvenbereich. Für die Planung war das Ingenieurbüro Bamler aus Vohenstrauß zum Angebotspreis von 7547 Euro zuständig. Seit dem Wochenende ist die Neubaustrecke befahrbar, nachdem auch die Bankette beidseits fertig sind.
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