"Ein einmaliger Verein"

Mit einem tatkräftigen Festausschuss geht der Raupen- und Baggerverein unter Vorsitz von Michael Hummer (sitzend, Zweiter von links) aus Vohenstrauß in die Vorbereitungen seines Gründungsjubiläums. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
25.10.2014
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Der Raupen- und Baggerverein steht vor seinem 50-jährigen Gründungsjubiläum. Seit dem ersten Tag steht Michael Hummer an der Vereinsspitze. Auch auf ihn wartet also ein besonderes Jubeljahr.

Am Mittwochabend war Auftakt für die Vorbereitungen des Doppelereignisses im Vereinslokal "Weißes Kreuz". Hummer erklärte stolz: "Wer hätte damals bei der Gründung gedacht, dass dieser Verein so beständig bleibt." Den Grund sah er in "dem herrlichen, kameradschaftlichen und einmaligen Verein in Bayern. Ich denke sogar, er ist in ganz Deutschland einzigartig".

Fahnenweihe 1971

Als der Verein noch in Eslarn beheimatet war, feierten die Mitglieder dort 1971 die Fahnenweihe. Der damalige Festleiter, Wilhelm Kleber, sei bereit, bei den Festvorbereitungen wieder mitzuhelfen. Weiter hoffte Hummer auf die Unterstützung der Fachvereine sowie weiterer Gemeinschaften aus Moosbach und Waidhaus. Der Festausschuss verständigte sich auf das Wochenende am 27. und 28. Juni als Festzeit. Neben dem Vorsitzenden erklärten sich zur Mitarbeit in der Vorbereitung spontan bereit: Anton Schwarzmeier, Rudolf Stefinger, Annemarie Federl, Hans Hanauer, Anton Moll sen., Peter Zwick, Johann Hüttl, Ursula Herter, Bernhard Renner, Reinhard Werner, Erhard Schwarzmeier, Bartholomäus Fuchs und Valentin Bäumler. Im Laufe der ersten Sitzung entschieden sich die Mitglieder für ein Fußball-Pokalturnier zum Festauftakt am Samstagnachmittag ab 14 Uhr. Ein Standkonzert am Kriegermahnmal steht um 18 Uhr mit der Jugendblaskapelle Waidhaus vor dem festlichen Kommersabend.

Umfangreiche Ehrungen

Dort soll das vorhandene Film- und Videomaterial im Festsaal zunächst einen bunten und kurzweiligen Querschnitt von den Jahren 1965 bis 2014 zeichnen. Die Jugendblaskapelle umrahmt musikalisch, umfangreiche Ehrungen werden einen weiteren Höhepunkt bilden. Der Sonntag startet mit einem Kirchenzug zum Gottesdienst für die 76 verstorbenen Vereinsmitglieder. Im großen Zug geht es anschließend mit Musik zum Festgarten beim "Hanslenzn-Stodl".

Nach dem musikalischen Frühschoppen gibt es ein Mittagessen mit Grill-Spezialitäten. Beim Stodlfest mit den "Woihauser Straßenmusikanten" werden Erinnerungsgeschenke verteilt.
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