Förderung statt Leerstand

Ein Spaziergang mit Erläuterungen durch die Ortsmitte zu bereits geförderten Sanierungsbeispielen, darunter das Anwesen Hartung (rechts), zählt zum Programm des Waidhauser Städtebautags. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
29.04.2015
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Der neu gestaltete Platz mit dem historischen Floriansbrunnen in der Brauhausgasse steht zum Tag der Städtebauförderung am Samstag, 9. Mai, im Mittelpunkt. Allerdings gibt es auch Einblicke in sanierte Objekte.

Zudem lockt ein Brunnenfest mit historischen Preisen für Speisen und Getränke. Der Anlass ist der bundesweite Tag der Städtebauförderung. Zwar mit Unterbrechung, aber letztlich seit über 15 Jahren, genießt Waidhaus finanzielle Unterstützung durch die entsprechenden Förderprogramme.

Viele private Maßnahmen

Große Maßnahmen wie die Aufwertung der Hauptstraße, eine Umgestaltung der Vohenstraußer Straße, die Sanierung der Leonhard-Gollwitzer-Straße oder zuletzt das Neuformen der Hagendorfer Straße wurden mit jeweils 60 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Darüber hinaus konnten zahlreiche private Maßnahmen mit finanziellen Mitteln unterstützt werden.

Damit nicht genug, denn die nächsten Maßnahmen stecken bereits in den Startlöchern. Dies sind die Neugestaltung des Marktplatzes und die Aufwertung der Anlage in der Eslarner Straße mit Anbindung an das Ortszentrum. Ein besonderes Augenmerk soll künftig auf die zunehmenden Leerstände gelegt werden.

Zentraler Veranstaltungsort ist am 9. Mai der neu gestaltete Platz mit dem historischen Floriansbrunnen in der Brauhausgasse. Nach dem Grußwort von Bürgermeisterin Margit Kirzinger um 14 Uhr segnen Pfarrer Georg Hartl und Stadtpfarrer Peter Peischl die Anlage. Architekt Urban Meiller aus Amberg berichtet über die Maßnahme und übernimmt im Anschluss die feierliche Freigabe.

Anschließend steigt beim Brunnen ein Gartenfest mit Speisen und Getränken. Zu dem besonderen Anlass wird das Original Waidhauser Landbier ausgeschenkt. Für die musikalische Unterhaltung sorgen "Die 3 Zs". Eingeladen sind besonders die Anlieger der Hagendorfer Straße - als kleine Entschädigung für die Unannehmlichkeiten während der Bauphase - aber natürlich auch die gesamte Bevölkerung.

Spaziergang durch Ortsmitte

Für alle Interessenten an den Fördermöglichkeiten der Städtebausanierung bieten Architekt Rudolf Meißner aus Waldthurn und der Stadtumbau-Manager Werner Heckelsmüller um 15 Uhr einen Spaziergang mit Erläuterungen durch die Ortsmitte zu bereits geförderten Sanierungsbeispielen wie die Anwesen Hartung und Hilpert an.

Der Markt bringt aus diesem Anlass eine eigene Informationsbroschüre heraus. Im leerstehenden Anwesen "Lissauer" an der Hagendorfer Straße informieren Ausstellungen unter anderem über die bisherige städtebauliche Arbeit, die Ergebnisse der Bürgerbefragung und den derzeitiger Stand der Planungen für die Marktplatzgestaltung. Geschäftsleiter Josef Forster und Bauamtsleiterin Kerstin Wilka-Dierl stehen für persönliche Gespräche, auch zu Fördermöglichkeiten, zur Verfügung.
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