Geschichtswanderung durch die Winterlandschaft

Geschichtswanderung durch die Winterlandschaft (fjo) Droben auf dem Sulzberg herrschte noch eine Winterlandschaft wie aus dem Bilderbuch. Pfarrer Georg Hartl (rechts) hatte für den Spaziergang ein anspruchsvolles Ziel ausgesucht: die Waidhauser Tillyschanz auf dem 620 Meter hohen Gipfel. Mit dem Interesse von 15 Personen hatte der fachkundige Führer jedoch nicht gerechnet. Hartel erläuterte einige heimat- und kriegsgeschichtliche Besonderheiten. Dabei nahm er die Teilnehmer mit auf eine kurzweilige Ze
Lokales
Waidhaus
21.02.2015
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Droben auf dem Sulzberg herrschte noch eine Winterlandschaft wie aus dem Bilderbuch. Pfarrer Georg Hartl (rechts) hatte für den Spaziergang ein anspruchsvolles Ziel ausgesucht: die Waidhauser Tillyschanz auf dem 620 Meter hohen Gipfel. Mit dem Interesse von 15 Personen hatte der fachkundige Führer jedoch nicht gerechnet. Hartel erläuterte einige heimat- und kriegsgeschichtliche Besonderheiten. Dabei nahm er die Teilnehmer mit auf eine kurzweilige Zeitreise: Thema war der Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. 1618 und 1619 sei rund um Waidhaus viel geschehen: Obrist Ernst von Mansfeld lagerte dort in dieser Zeit mit einem Heer von etwa 20 000 Mann und einem Begleittross in gleichen Dimensionen. Auch wenn die Zahl der Kriegshandlungen eher als gering eingeschätzt werde, sei rund die Hälfte der Leute an Seuchen und Hunger umgekommen. Der Karls- und Türkenbrunnen boten auf dem Rückweg weitere Stationen für heimatkundliche Erklärungen. Bild: fjo
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