Grenzgemeinde begeht Volkstrauertag mit Totengedenken und Böllerschüssen
"Ich hatt' einen Kameraden ..."

Für Bürgermeisterin Margit Kirzinger war es die erste Ansprache bei einem Volkstrauertag. Sie erweiterte das traditionelle Gedenken an die Kriegsopfer um den aktuellen Aspekt Afrika. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
19.11.2014
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Durch die Teilnahme von Zoll, Bundespolizei und PIF genießen die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag im Grenzmarkt einen ungebrochen hohen Stellenwert. Der Festakt startete mit dem Aufbruch der Blaskapelle unter Leitung von Hermann Mack am Kriegermahnmal.

Dem Marsch zum "Alten Rathaus" schlossen sich die Feuerwehren und Schützenvereine in Tracht und Uniform sowie weitere Vereine mit Fahnenabordnungen und Mitglieder des VdK-Ortsverbands an. Die Kommandos gab Franz Planner als Vorsitzender des Krieger- und Soldatenvereins. Von der Bahnhofstraße aus ging es zur Kirche. Nach dem Trauergottesdienst bewegte sich der Zug mit Pfarrer Georg Hartl zum Kriegerdenkmal.

"Ehre zum letzten Gang"

Die 26 Musikanten spielten das Trauerlied "Ehre zum letzten Gang". Bauhofleiter Johannes Grötsch hatte am Mahnmal die Gefallenenehrung und Kranzniederlegung vorbereitet.

"Ich hatte einen Kameraden", "Ich bete an die Macht der Liebe" und die Nationalhymnen zählten hier zu den Musikbeiträgen der Kapelle. Drei Böllerschüsse gab Karl Sattler vom Kriegerverein dazu auf dem nördlichen Marktplatz ab. "Alljährlich mahnt der Volkstrauertag an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft", begann Bürgermeisterin Margit Kirzinger. "Die Erinnerung soll uns Kraft geben, unsere Stimme unablässlich für den Frieden zu erheben."

In ihrer Ansprache gab die Rathauschefin Papst Franziskus und der Sorge um Afrika Raum. VdK-Vorsitzender Helmut und Bruno Hinz vom Kriegerverein legten Blumengebinde nieder.
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