Häuserbau stagniert in der Marktgemeinde - Imagepflege soll forciert werden - Homepage nicht ...
Kirzinger: "Stillstand ist Rückschritt"

Lokales
Waidhaus
19.11.2014
0
0
Das Bauen stagniert. Laut Margit Kirzinger haben die bereits angebotenen Ermäßigungen von 2500 Euro sowie 1500 Euro pro Kind für den Erwerb eines Grundstücks im voll erschlossenen Baugebiet "Kiesbeet" bisher nicht gefruchtet. "Im Bauabschnitt zwei ist noch kein Haus entstanden", bedauerte die Bürgermeisterin, nach deren Worten die Gemeinde in den vergangenen fünf Jahren überhaupt kein Baugrundstück mehr verkauft habe.

Deshalb war sich das Gremium auch einig, die Imagepflege zu forcieren und einige Fördermodelle auszuarbeiten. "Stillstand ist Rückschritt", sagte die Rathauschefin, die von einem florierenden Tourismus im Grenzort sprach, aber feststellte, "dass unsere Homepage nicht mehr zeitgemäß ist". Deshalb wird die Verwaltung auch Angebote für die Erstellung einer neuen Website anfordern. Im übrigen ließ Kirzinger wissen, dass schon einige Vorschläge des Hauptverwaltungsausschusses umgesetzt worden seien, etwa geführte Wanderungen oder Fahrradtouren.

Formsache war der Vertrag mit der Moosbacher Versorgungsgesellschaft mbH für die Benutzung des dortigen Hallenbads durch die Waidhauser Grundschule. "Es ändert sich nur der Vertragspartner", sagte die Bürgermeisterin nach der Eingliederung des Hallenbads in die MVG. Billigung fand auch der Antrag des Kleintierzuchtvereins Waidhaus und Umgebung zum Einbau einer ACO-Rinne für das Ableiten von Oberflächenwasser beim Vereinsheim in Pfrentsch. Brennpunkte wegen zu schnellen Fahrens gibt es für das Gremium einige, ob in der Eslarner Straße, in Pfrentsch oder Hagendorf. Laut Kirzinger können die Kosten für die Anschaffung von Geschwindigkeitswarnanlagen zu je einem Drittel auf den Markt, den Verein Bürger und Polizei sowie die Verkehrswacht Vohenstrauß aufgeteilt werden.

Mit Datenaufzeichnung

Die Frage war nur: Mit oder ohne Datenspeicherung? Am Ende befürwortete das Gremium mit Ausnahme von Monika Zeitler-Kals (SPD) den Kauf von drei Anlagen "Temposys". Eine davon zeichnet die Daten auf.

"Wir sind in der Pflicht", sagte die Gemeindechefin, als sie auf den schlechten Zustand des ehemaligen Feiler-Anwesens in Reichenau hinwies. Nach dem Vorschlag des Geschäftsleiters Josef Forster sollen vorerst die Zugänge verschlossen und ein Bauzaun aufgestellt werden. Hinfällig ist laut Kirzinger die Übernahme der Gebühren für das Vorschuljahr in der Kindertagesstätte. "Nach der Entscheidung der Staatsregierung ist für den Beschluss keine Grundlage mehr vorhanden." Also hob ihn der Marktgemeinderat auf.

Einverstanden war er mit der Neuvermietung einer Wohnung im kommunalen Gebäude Kirchplatz 1 und dem Abschluss eines Wärmeliefervertrags mit der Waidhauser Pfarrkirchenstiftung über die Versorgung der kirchlichen Gebäude mit Fernwärme. "Der Vertrag ist mit der Diözese Regensburg abgesprochen", informierte dazu der geschäftsleitende Beamte, der für die Ausarbeitung von allen Seiten ein dickes Lob erhielt.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.