Hagendorfer Straße wieder frei

Zur Verkehrsfreigabe der Hagendorfer Straße trafen sich Edmund Holfelder, Rudolf Kick, Margit Kirzinger, Manfred Dirscherl, Walter Kumschier, Werner Ertl und Kerstin Wilka-Dierl (von links). Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
11.12.2014
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Nach zwei Jahren Bauzeit ist die Hagendorfer Straße in Waidhaus endlich wieder uneingeschränkt befahrbar. Zwischen Flossenbürg und Schönsee heißt es noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch: "Freie Fahrt."

"Die Hagendorfer Straße ist nun so wunderschön neu gestaltet. Das Staatliche Bauamt hat eine hervorragende Arbeit geleistet", brachte Bürgermeisterin Margit Kirzinger die Aussagen der Anlieger und vieler Verkehrsteilnehmer, die die Ortsdurchfahrt bereits benutzten, auf den Punkt. Bei der Freigabe am Montag dankte sie vor allem den Anwohnern, die 2013 und heuer erneut "viele Umstände auf sich nehmen mussten und sich trotzdem nie beklagten".

Ohne Probleme

Es habe keinen Ärger gegeben, das Verständnis der Grundstücksbesitzer sei stets da gewesen. Große Freude äußerte sie über den Erfolg der Baumaßnahme, weil "wirklich alles geklappt hat: Wir haben auch immer wieder versucht, die Bevölkerung stets zeitnah auf dem Laufenden zu halten".

Nur ein kleiner Teil lag mit den Gehwegen in der Zuständigkeit der Marktgemeinde. "Trotzdem war dies eine Menge Geld, welches die Kommune im Haushalt bereitstellte." Dazu den neuen Fahrbahnteiler am nördlichen Ortseingang. Dort werde die Kommune mit großem Interesse verfolgen, wie sich die Situation entwickelt. "Gerade wenn eine Straße neu gebaut wird, geht es oft auch schneller hinein in die Ortschaft." Wir sind auf jeden Fall gerüstet und wir werden Geschwindigkeits-Messanlagen kaufen." Ein Beschluss sei im Marktrat bereits gefallen.

Den Dank gab Bauunternehmer Edmund Holfelder wegen des "tollen Miteinanders" gerne zurück. Zwischen Straßenbauamt, Marktgemeinde und beteiligten Firmen sei stets der kürzeste Weg gewählt worden und immer eine sofortige Entscheidung gefallen. Rudolf Kick vom Bauamt war "noch immer glücklich" über die Vollsperrung während der gesamten Bauzeit.

Sein Dank galt der Firma Holfelder für die Einhaltung der Bauzeit, die geringfügige Verlängerung sah er im Mehraufwand von Kabelverlegungen begründet. Außerdem hätte es mehr Schächte, Kanäle und Wasserleitungen zum Auswechseln gegeben, als geplant. Bauamtschefin Kerstin Wilka-Dierl habe "alles hervorragend gemanagt" trotz mehrerer Baustellen innerhalb der Kommune.

Am Abend war die Abnahme auch Thema in der Marktratssitzung, zumal der Antrag eines Bürgers für einen Verkehrsspiegel an der Bahnhofstraße auf der Tagesordnung stand. Der Bauausschuss hielt das Sichtfeld jedoch für ausreichend, daher lehnte das Gremium das Ansinnen ab. Ein zweiter Punkt galt dem Hoftor eines Anrainers. Für einen Umbau gingen die Voranschläge von rund 1500 Euro aus. Eine neue Anlage würde jedoch auch nur rund 2000 Euro kosten, informierte Kirzinger. Mit den vorliegenden Angeboten konnte sich das Gremium aber nicht anfreunden. "Um zu einem schnellen Abschluss zu kommen" schlug Uli Grötsch (SPD) vor, die Rathauschefin zu beauftragen, für eine baldige Lösung zu sorgen. Dem schlossen sich die Räte einstimmig an.

Pflaster nicht geplant

Da die Ausweichstelle häufig als Parkplatz genutzt werde, soll eine Beschilderung folgen, sagte Kirzinger. Gabi Wolf (CSU) regte noch Rückstrahler am Fahrbahnteiler an. Vor allem bei Dämmerung stelle das Pflaster eine potenzielle Unfallgefahr dar. Kirzinger bemerkte, dass sich das Pflaster kaum von der Straße abzeichnet. "Das Pflaster war gar nicht angedacht. Wir wollten hier eine Bepflanzung", ergänzte Georg Kleber (Pfrentscher Liste).
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