Hammer und Humor

Souverän leitete Geschäftsleiter Josef Forster (mit Hämmerchen) an der Seite von Bürgermeisterin Margit Kirzinger die Versteigerug in der Marktgemeinde. Nur die sauber an der Wand hängenden Gartengeräte als Inventar des Gemeindebauhofs blieben an Ort und Stelle. Für alles andere gab es eine rege Nachfrage. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
11.10.2014
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Eine turbulente Versteigerung mit volksfestähnlichen Zügen erlebte Waidhaus. Das Interesse reichte weit über die Region hinaus.

Ein ungewöhnliches Bild bot das Bauhofareal, als die Posten aus der Versteigerungsliste im weiten Rund ausgestellt waren: Fahrzeuge mit Kennzeichen aus der ganzen Oberpfalz und aus Böhmen parkten rund um den Schanzberg. In der Halle drängte sich eine bunte Schar von Interessenten. Die Plätze reichten geradeso aus. "Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten", hieß es dann lautstark: Souverän managte Geschäftsleiter Josef Forster die Zeremonie. Besonders lukrativ erschienen gleich eingangs ein VW-Touran und ein neuwertiger Satz Lkw-Reifen. Das Auto ging für 2500 Euro weg, die Reifen für 1200 Euro. Beides blieben auch die höchsten Einzelerlöse im Reigen des Versteigerungs-Marathons.

Das Angebot umfasste 135 Einzelposten, von stark gebraucht bis zu vollkommen neu. Nach fast drei Stunden zog die Verwaltung ein stolzes Fazit: Bis auf einen doch eher alten TFT-Bildschirm hatte das gesamte Sortiment neue Besitzer gefunden. Großes Interesse fanden vor allem die vielen Geräte und Maschinen. Darunter Rasenbelüfter, Motorsensen und Streugeräte. Gleiches galt für mehrere Bohr- und andere Werkstattmaschinen. Der Humor kam nicht zu kurz. Forster erwies sich als Profi, unterstützt von der Rathauschefin Margit Kirzinger, Alfred Blöderl sowie Michaela Menzl und Karl Schmid. Viel Laufarbeit gab es zudem für Heike Bauriedl und Kerstin Wilka-Dierl. Bis zum Schluss harrten rund 90 Interessierte aus.
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