Kandidaten lehnen ab

Lokales
Waidhaus
18.10.2014
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Bei der Vereinsgemeinschaft (VG) ist die Luft raus. Reihum lehnten die Vorstandsmitglieder eine Kandidatur bei der extra einberufenen Zusammenkunft im "Haus am Eck" ab.

Obwohl Vorsitzender Ewald Zetzl sagte: "Es war eine schöne Zeit mit Euch, ich hatte nie Probleme. Ihr hoffentlich auch nicht", erklärte er unmissverständlich seinen Rückzug. Über all die lange Zeit habe es ihm zwar Spaß gemacht, den Verein zu führen, doch sämtliche Vorgänge wären immer nur drei Jahre an der Spitze gestanden, dann hätten sie "das Handtuch geschmissen". Er selbst habe es immerhin auf drei Jahre als zweiter Vorsitzender und nun sieben Jahre in der ersten Reihe gebracht. Und das, obwohl er in den vergangenen Monaten auch noch andere Vorstandsposten mit übernehmen musste. Ganz gut habe die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, Bürgermeister Anton Schwarzmeier und dem Bauhof funktioniert. Gleiches gelte seit der Amtsübernahme für Bürgermeisterin Margit Kirzinger.

"Ein trauriger Tag"

Lob und Anerkennung zollte er der langjährigen Schriftführerin Birgit Baumgartl: "Sie war immer fleißig und stets zur Stelle." Nach deren Erkrankung habe Martina Schaller eine gute Vertretung abgegeben. Für eine Wiederwahl stehe Baumgartl nicht zur Verfügung, ließ er von ihr wissen. Gleiches galt für Schaller. Dem folgten die Absagen von zweitem Vorsitzenden Josef Spitzner und Kassiererin Maria Reichenberger-Hösl. Nach diesen Verzichtserklärungen sagte die Bürgermeisterin: "Für mich ist das heute ein trauriger Tag. Die Zusammenarbeit mit Zetzl hat immer gut geklappt. Jetzt stehe ich als neue Bürgermeisterin ohne VG-Vorstand da."

Für dessen Leistungen als Gerätewart, der Repräsentation bei den Jahresversammlungen aller Vereine und als Vorsitzender sprach Kirzinger ein großes Lob aus. Die Rücktritte akzeptiere sie, auch wenn sie diese sehr bedauere. Kassiererin Hösl-Reichenberger galten weitere Dankesworte. Die Suche nach einem Gerätewart siedelte Kirzinger als "hoch und wichtig" an. Sie sah darin die Voraussetzung für eine neue Mannschaft. Bei der Suche nach möglichen Personen sicherte sie ihre volle Unterstützung zu.

Lösung gesucht

Über die finanzielle Situation und die Kassenbewegungen referierte die Kassiererin im Anschluss. Detlef König bestätigte einen einwandfreien Abschluss. Zum Ausloten möglicher Nachfolger stellte Kirzinger die Frage, welche Änderungen in der Ausgestaltung der Posten zu einem Erfolg führen könnten.

Adventsmarkt, Bürgerfest und Maibaum seien die drei einzigen Veranstaltungen in Eigenregie. Auch ohne Vorstand hoffte die Bürgermeisterin auf eine Organisation des Weihnachtsmarkts im Gemeindezentrum am ersten Adventssonntag.
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