Kasse bleibt beim Vorsitzenden

Reinhard Werner (Mitte) übernahm als stellvertretender Vorsitzender im neuen Vorstand des Raupen- und Baggervereins Verantwortung. Ehrungen für ihre langjährige Mitgliedschaft erhielten Annemarie Federl, Manfred Janker und Margarete Schweigl (von links, mit Urkunden). Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
17.10.2015
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Der Raupen- und Baggerverein feierte heuer sein 50-jähriges Bestehen. Seit der Gründung steht Michael Hummer aus Vohenstrauß an der Spitze. Und dies bleibt auch weiter so. Reibungslos verlief die Jahreshauptversammlung im Vereinslokal "Weißes Kreuz" dennoch nicht.

Mit einer Besetzung des seit geraumer Zeit vakanten Vorstandsposten des Kassiers durch ein auswärts wohnendes Mitglied wollte sich Hummer nicht anfreunden: "Da mache ich nicht mit." Eindrucksvoll erläuterte er den Mitgliedern die Schwierigkeiten, welche allein jede noch so geringe Barabhebung vom Vereinskonto bei der Bank für ihn mit sich brächte: "Ich brauche einen Kassier, der vor Ort ist."

Um bei den Neuwahlen voranzukommen, erteilte die Versammlung dem Vorsitzenden weiterhin die interimsmäßige Gewalt über das Vereinsvermögen. Als Vorsitzender erhielt Hummer auch für sein 51. und 52. Jahr ein einstimmiges Votum. "Ich habe mir das zwar anders vorgestellt nach 50 Jahren, aber da muss ich wohl nochmals in den saueren Apfel beißen."

Dem fast 80-Jährigen zur Seite stehen Hans Hüttl und Reinhard Werner (neu) als Stellvertreter. Schriftführer bleibt Anton Schwarzmeier. Beisitzern sind Anton Moll senior, Bernhard Renner und Erhard Schwarzmeier. Die Kassenprüfung legten die Mitglieder in die Hände von Annemarie Federl und Bartholomäus Fuchs. Peter Zwick macht als Fahnenjunker weiter, ebenso die Fahnenbegleiterinnen, Nicole Stefinger und Annemarie Federl.

"Ihr habt als kleiner Verein bewiesen, ein Riesenfest feiern zu können", bestätigte zweiter Bürgermeister Markus Bauriedl. Zur Vorstellung der Neuaufnahmen Josef Wittmann, Maria Streblow, Erwin Bauer und Zacharias Hilburger betonte Hummer: "Wir lassen diesen Verein nicht untergehen." In seinem Ausblick informierte er über die Absage der Weihnachtsfeier. Die hohen Kosten im vergangenen Jahr und das geringe Interesse seien die Gründe. Um eine Änderung zu erreichen, werde einmalig bewusst ausgesetzt.

Für die künftigen Vorstandstreffen und Mitgliederversammlungen regte er Zusammenkünfte außerhalb von Waidhaus in anderen Orten des Altlandkreises an.
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