Keine schöne Bescherung für Schmuggler

Mehr als 12 Kilogramm Marihuana in sechs eingeschweißten Beuteln hatte ein bei Pleystein gestoppter 39-jähriger Pole in einer Tasche und in der Reserverad-Mulde seines Autos von Tschechien nach Deutschland geschmuggelt. In seiner Wohnung in Gilching (bei München) fanden Zollfahnder weitere 1,7 Kilogramm Rauschgift. Bild: Bundespolizei
Lokales
Waidhaus
10.01.2015
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(nt/az) Die Fahnder von Bundespolizei und Zoll verhinderten am Heiligen Abend einen großangelegten Rauschgiftschmuggel. Wie aus ermittlungstechnischen Gründen erst am Freitag bekanntgegeben wurde, stellten die Beamten bei einem 39-Jährigen insgesamt rund 14 Kilogramm Marihuana sicher. Der Pole rechnete in der "staaden Zeit" sichtlich nicht mit einer Kontrolle. Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Waidhaus hielten sein Fahrzeug mit Münchner Kennzeichen nach der Einreise aus Tschechien auf der A 6 bei Pleystein an. Den Grund seines nervösen Eindrucks - sechs eingeschweißte Beutel mit 12 360 Gramm Marihuana - fanden die Beamten im Kofferraum. Eine Wohnungsdurchsuchung in Gilching (bei München) durch Münchner Zollfahnder förderte weitere 1,7 Kilogramm Rauschgift zutage. Dazu erwies sich der vorgelegte polnische Führerschein als Fälschung, so dass zu den Delikten auch Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis dazukommen.
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