Kirche und Wirtshaus in einem

Vor dem Eingang zum Feststodl boten Christl Kaas (links) und Jutta Fink (Mitte) mit Andrea Träger (rechts) ein Bastelprogramm für Jung und Alt. Da rückten für kurze Zeit sogar die Bagger in den Hintergrund. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
30.06.2015
14
0

Das 50-jährige Gründungsjubiläum des Raupen- und Baggervereins demonstrierte am Sonntag eindrucksvoll den Zusammenhalt der Vereine. Aber auch Maschinen rückten in den Mittelpunkt.

Ausmaße eines Festzugs nahm bereits am frühen Morgen der Einmarsch in den Stodl an. Wer was auf sich hält, war bereits früh auf den Beinen. An der Spitze führte Vorsitzender Michael Hummer die "Original Waidhauser Blasmusik".

Baumaschinen begrüßten die Gäste am Eingang zum Festplatz, welche die Vereinsmitglieder Franz Kaas, Edmund Holfelder und Andreas Gruber zur Verfügung stellten. Der Andrang lohnte die Mühen des Jubelvereins allemal. Fesch hergerichtet und gemütlich präsentierte sich der "Hans-Lenz'n-Stodl", dort zelebrierte Pfarrer Georg Hartl den Festgottesdienst mit vielen Fahnen- und Vereinsabordnungen sowie Ehrengästen.

Alle langen zusammen

Mit der "Waldlermesse" leistete die "Waidhauser Stubenmusi" unter Leitung von Bernhard Kreuzer ihren Beitrag dazu. Bürgermeisterin Margit Kirzinger und Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch standen als Schirmherrn zur Verfügung. Kirche und Wirtshaus brachte das Jubiläum auf seine Weise ganz nah zusammen. Alle Mitfeiernden konnten auf ihren Plätzen bleiben und Bedienungen bewirteten beim nahtlos anschließenden Frühschoppen. Dazu lief die große Helfermaschinerie bereits auf Hochtouren. Hans Hanauer und Sandro Hochwart leiteten den Ausschank durch die Waidhauser Feuerwehr. TSV-Vorsitzender Manfred Schneider übernahm mit seiner Schar das Grillen und auch vom Schützenverein 1864 kam unter Schützenmeister Rudolf Grundler sen. tatkräftige Unterstützung.

Am Nachmittag übernahmen "D' Woihauser Straßenmusikanten" unter Leitung von Dieter Hanauer das Musizieren im Feststodl. Besonders die legendären Oberpfälzer Wirtshauslieder in speziell auf die Formation zugeschnittenen Kompositionen und Arrangements verliehen dem Fest einen tollen Sound. Nicht nur die bodenständigen Titel "Der Floh", "In der Binsenlou" oder "Ale musi taky wöi" erfreuten die Gäste, zumal gerade solche Stücke auch gesanglich begleitet waren. Aber auch die Egerländer Blasmusik im Stile von Ernst Mosch bestimmte einen großen Teil des Programms.

Aschaffenburger zu Besuch

Unter Sonnenschirmen im Freien lieferten Christl Kaas und Jutta Fink aus Reihen des Katholischen Frauenbunds einen weiteren Programmteil. Das Basteln von Schmetterlingen und Flechten von Freundschaftsbänder zog nicht nur die Kinder an. An die vielen teilnehmenden Vereine, die bis aus München und Aschaffenburg angereist waren, überreichte Vorsitzender Hummer zum Festausklang Erinnerungspräsente.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7771)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.