Knapp 1600 Zuschauer

Zum Abschlussfoto holte Regisseur Josef Kleber (Mitte, stehend) seine ganze Mannschaft und alle Mitwirkenden im Hintergrund auf die Bühne. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
03.12.2014
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Eigentlich wollten die Theaterspieler der "Dorfbühne" ihre Abschlussvorstellung so richtig genießen. Doch als Martin Bauriedl von der Abendkasse mit dieser Nachricht hinter die Bühne kam, war es mit der Gelassenheit vorbei.

"Da stehen vier Leute draußen, die sagen, sie wären eigens aus Karlsruhe gekommen. Die wollen sich das Stück ansehen, weil sie es im nächsten Jahr selbst spielen würden." Mit diesem Wissen gab die Gruppe noch einmal alles beim letzten "Kurbesuch in Bad Füssing".

"Herrliches Publikum"

Allen Gästen stellte Regisseur Josef Kleber beim feierlichen Ausklang das Prädikat "Beste Reisebegleiter" aus und ergänzte: "Ihr wart ein herrliches Publikum. Danke für den vielen Applaus." Mit knapp 1600 Besuchern in 9 Vorstellungen sei dies nicht nur die erfolgreichste Inszenierung gewesen, sondern auch das längste Stück.

Aufmerksam lauschten die Zuhörer Klebers Informationen zum Stück: Die Hälfte der Besucher kam aus Waidhaus, so dass jeden dritten Waidhauser dieses Stück interessierte. Ein weiteres Viertel des Publikums kam aus Eslarn und Pleystein, weitere Gäste aus Frankfurt, Stuttgart, Eggenfelden, München, Mühlhausen, Regensburg und Amberg. Die Aufführung war die 20. Abendvorstellung und die 8. im Hans-Sommer-Sportheim, ergänzte Kleber.

Ein Dankeschön richtete er an seine Mitspieler Silvia Kleber, Jürgen Mensch, Susanne Luber, Johann Mäckl, Michaela Menzel, Alexander Werner, Martin Bauriedl, Michaela Bösl und Christine Wellert "für zwei Monate intensive Probenarbeit und ein Monat volles Programm an den Wochenenden". Sein Dank galt ebenso Souffleuse Brigitte Krämer und Nachwuchskünstler Philipp Kraus, der trotz Erkrankung bei der letzten Aufführung unbedingt auf der Bühne stehen wollte.

Ein besonderes Dankeschön ging an Visagistin Martina Wettinger. Hardy Wamser, der die "Knöpfe für Licht und Ton stets unter Kontrolle hatte", und Videomann Anton Landgraf erhielten anerkennenden Beifall, ebenso alle Helfer beim Bühnenbau und Bühnenbild.

Gut unterstützte fühlte sich die "Dorfbühne" bei der Werbung und der Umrahmung durch die "Theatermuse" des Musikvereins. Markus Scheinkönig kümmerte sich um die Vorstellungen. Außerdem waren da noch das Vorverkaufsteam und ein großes Serviceteam, das sich um alles Drumherum bemüht hat, sowie Irene Landgraf mit ihrem "goldenen Näschen" bei der Suche nach dem passenden Stück.

Info aus Oberpfalznetz

Von den Vertretern der "Aumener Bühne" aus Karlsruhe wollte Josef Kleber wissen, ob die Aufführung den Erwartungen gerecht geworden sei. "Ihr seid die Ersten, die dieses neue Stück von Regina Rösch spielten. Nachdem wir uns auch dafür entschieden haben, nutzten wir die Gelegenheit", antwortete Stefan Zeitler. Übers Oberpfalznetz war die Information bis Karlsruhe gelangt.

Aber den Ausschlag gab letztlich diese Bemerkung Klebers: "Wir sind zwar schon vor der Premiere ausverkauft, aber wir werden niemanden nach Hause schicken, der noch an die Abendkasse kommt."
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