Modernes Herzstück

Reinhold Kraus, Hans Schwarzmeier und Lothar Drachsler (von links) informierten den Marktrat, der sich mit Bürgermeisterin Margit Kirzinger (Dritte von rechts) auf Besichtigungstour ins Schulgebäude begab. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
06.11.2014
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Seit über 40 Jahren zeugt in der Kommune ein Wärmeverbund von energiebewusstem Handeln. Damit dies so bleibt, entschied sich der Marktrat, zu investieren.

Die Sanierung der Heizzentrale verursachte Kosten von rund einer halben Million Euro und war mit umfassenden Arbeiten verbunden. Der Standort befindet sich weiterhin zentral im Keller des Schulgebäudes. Von hier werden Kindertagesstätte, Rathaus, Kolpingheim, Eine-Welt-Laden, Pfarrhaus, Gemeindezentrum, Musik- sowie Grundschule, das ehemalige Schulhaus und selbst die Pfarrkirche mit Warmwasser und Heizenergie versorgt.

Auf Schulbesuch begab sich der Marktrat deshalb am Dienstagabend. "Wir möchten uns alles einmal ganz genau anschauen", begründete Bürgermeisterin Margit Kirzinger ihr Ansinnen. Das Maskottchen "Hanni", der Vorsitzende des Elternbeirats, Reinhold Kraus, und Tina Grötsch empfingen die große Abordnung aus dem Rathaus. "Die Gemeinde hat schon ganz viel investiert", dankte und lobte Schulleiter Lothar Drachser die Vertreter der Kommune. Er zeigte den Markträten gerne das neue Herzstück und ergänzend das komplette Schulgebäude. Dabei konnten sich die Besucher selbst ein Bild von den verschiedenen Sanierungen machen.

Außerdem kamen weiter angedachte Maßnahmen zur Sprache. In der Schulturnhalle zeugten die neuen Deckenheizkörper eindrucksvoll von der Investition in die Nahwärmeversorgung. Riesig mutet die fast flächendeckend angebrachte Anlage an, und der Schulleiter bestätigte: "Wir finden die Lösung gut gelungen. Die Wärmeleistung ist wesentlich besser und effizienter." Das gesamte Mobiliar im Lehrerzimmer stamme noch aus der Erbauungszeit und leistet damit seit über 40 Jahren seine Dienste. Dennoch beruhigte der Schulleiter die Markträte: "Hier ist alles noch tauglich und bedarf keiner Neuanschaffung."

Einfach, wirksam

Beeindruckt zeigte sich die Delegation von der Wirkung der Schallschutzmaßnahmen. "Das haben uns nun schon ganz viele Schulen nachgemacht", freute sich Drachsler. Die günstige Lösung aus Schaumstoffplatten, montiert von den Mitarbeiter des Bauhofs, habe nur rund 4000 Euro gekostet. Sämtliche Unterrichtsräume verfügten bereits über diesen Komfort. Den Brandschutz kommentierte der Rektor mit den Worten: "Alles top und den Vorschriften entsprechend." Zum Besichtigungs-Marathon gehörten auch die an die Kindertagesstätte ausgeborgten Räume. Im Computerraum sprach Drachsler einen besonderen Dank an Thomas Kaiser aus Pfrentsch aus. Ehrenamtlich kümmere sich der Experte um die gesamte Technik und sorge mit "riesigem Eifer" dafür, dass auch die Software stets auf dem aktuellsten Stand sei und alles immer tadellos laufe. Seinem Wunsch zu einer Deckenbefestigung des Beamers ergänzte der Elternbeiratsvorsitzende mit dem Alternativvorschlag einer Lösung mittels Großbildschirm.

Für den Pausenhof regte Drachsler das Nachziehen der Verkehrslinien an. Die extra vom Marktrat angeschafften Lernspiele wurden von der Delegation gleich mit großer Begeisterung ausprobiert. Als Hausaufgabe nahmen die Ratsleute den Zustand der kaum noch benötigten Duschräume mit.

Erst ganz zum Schluss der rund zweistündigen Besichtigung kam die Heizzentrale dran. Hier hielt modernste Technik Einzug mit vielen Steuerungselementen und unzähligen neuen Leitungen. Schulhausmeister Hans Schwarzmeier trug die Begeisterung des Rektors mit und erklärte den Besuchern alles haargenau.
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