Musik wie im Komödienstadl

Neben Leiter Hermann Mack zählen heuer Jonas Schmid, Anna Hanauer, Julia Landgraf, Silke Hanauer, Vorsitzender Manfred Eberlein, Elisabeth Greß und Franz Rauch (von links) zur "Theatermuse". Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
13.11.2015
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20 Jahre besteht die "Theatermuse" des Musikvereins. Wiegt dieses Jubiläum schon einigermaßen, so wartet heute Abend beim Fortgang des Theaterstücks "Der Nacht der Nächte" noch ein besonderes Ereignis auf die Musikanten.

Zum 150. Mal begleitet das Ensemble eine Aufführung des Theatervereins "Dorfbühne". In der fruchtbaren Zusammenarbeit beider Vereine fußt die Entstehungsgeschichte des außergewöhnlichen Zweigs der Musikschule. Hermann Mack erklärte sich vor gut 20 Jahren spontan bereit, den Theaterabenden eine zünftige und bodenständige Umrahmung zu geben. Daraus wurde eine Erfolgsgeschichte sondergleichen.

Bayerisches Liedgut

Zwar wechselte die Besetzung der kleinen Kapelle über die Jahre immer wieder, als Leiter stand aber meist Mack in der ersten Reihe. Auch beim Liedgut blieben sich die Instrumentalisten treu und führen weiterhin ausschließlich überlieferte bayerische Zwiefache, Landler und Polkas im Repertoire. "Unser alte Kath" beispielsweise oder "Das Eisenkeilnest" fehlten noch bei keiner Aufführung.

Regisseur Josef Kleber brachte in seinen Dankesworten für die Musiker auch einen entscheidenden Aspekt zum Ausdruck: "Ich kenne außer dem Komödienstadl im Fernsehen keine andere Theatergruppe, die sich jährlich so eine große Kapelle zur Umrahmung ihrer Stücke leisten kann." Auch heute spielt die "Theatermuse" ab 19.45 Uhr wieder auf und ist für die weiteren Aufführungen ebenso gebucht. Hierfür gilt außerdem das Versprechen der Theaterleute: Es wird keiner nach Hause geschickt, der kurzentschlossen ohne Karte auftaucht.
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