Nächster Coup der Gemeinde

Lokales
Waidhaus
23.09.2015
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Fein herausgeputzt präsentiert sich bald die Waidhauser Ortsdurchfahrt. Der Gemeinde gelang erneut ein Coup.

Noch vor der Gestaltung des Marktplatzes kann die Grenzlandgemeinde ihren westlichen Ortseingang mit Mitteln aus der Städtebauförderung aufwerten. Das Fördergebiet erstreckt sich nun bis zur Autobahnkirche. Nun liegt auch der Bewilligungsbescheid im Rathaus vor. Die Realisierung werde umgehend angegangen, freute sich Bürgermeisterin Margit Kirzinger. In den Plänen ist auch eine Aufwertung der Eslarner Straße samt dem Lückenschluss bis zur sanierten Ortsdurchfahrt enthalten. 150 000 Euro stellte die Kommune im Haushalt bereit. 90 000 Euro davon sind als Zuschuss möglich.

Mit den Plänen für die Neugestaltung des Marktplatzes war eine Abordnung aus dem Rathaus bei der Regierung in Regensburg vorstellig geworden. Dort habe es kaum Kritik an den Plänen gegeben, nur kleinere Anregungen. Mit Nachdruck werde die Umsetzung verfolgt, um im nächsten Jahr damit beginnen zu können. Neben dem Förderbescheid zur Städtebausanierung ging auch der Zuwendungsbescheid für die Breitbandversorgung im Rathaus ein.

Auch auf dem "Gänsbühl" und an der Frankenreuther Straße soll Waidhaus attraktiver werden. Dort wird die Straßenbeleuchtung noch heuer als erster Bereich im Gemeindegebiet ganz auf LED-Technik umgerüstet. Knapp 10 500 Euro gibt die Kommune dafür aus. Trotz einer von CSU-Fraktionsvorsitzendem Stefan Harrer eingeholten Kostenschätzung müssen Besucher der Freizeitanlage "Bäckeröd" auf einen kostenfreien Internetzugang noch warten. Bürgermeisterin Kirzinger will eine Ausweitung bis zur Ortsmitte zunächst prüfen.

Eine Eventfirma wollte die Schulturnhalle für eine öffentliche Party-Veranstaltung am 17. Oktober nutzen. Dem steht ein uralter Beschluss entgegen, welcher nur eine Nutzung für Vereine und die Schule vorsieht. Kirzinger sprach sich gegen eine Änderung des Beschlusses und eine allgemeine Öffnung aus. Vielmehr schlug sie die Pfreimdtalhalle als Alternative vor, was auch der Marktrat so sah. Ein Tankstellenbetreiber in Tschechien wollte wegen einer Sperrung der Autobahnausfahrt St. Katharina eine Öffnung des "Alten Grenzübergangs". Das Landratsamt hatte dies jedoch abgelehnt, da bis zu 300 Lastwagen täglich die Strecke nutzen könnten.

Nach dem Diebstahl des Rasentraktors beim SV-Sportplatz in Pfrentsch soll es aus Gründen der Versicherung eine Unterstellmöglichkeit geben. Ewald Zetzl und MdB Uli Grötsch hielten eine Holzspende aus dem Gemeindewald für sofort möglich, während die Zuschussberatung in der Haushaltsdebatte für kommendes Jahr platziert werden sollte.
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