Neugestaltung der Hagendorfer Straße macht Fortschritte - Fertigstellung in einigen Wochen - ...
Ortsbild wird deutlich aufgewertet

Um die Neugestaltung der Einfahrt ins Gänsbühl-Baugebiet mitsamt dem Fahrbahnteiler anpacken zu können, wird die Ausweichstrecke seit Montag über Grillenweg, Sudetenstraße und Brauhausgasse geführt. Darauf verständigten sich (von links) Werner Ertl, Kerstin Wilka-Dierl, Edmund Holfelder und Margit Kirzinger. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
21.10.2014
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Stück für Stück arbeitet sich die Neugestaltung der Hagendorfer Straße die Anhöhe empor. Während sich die Anlieger bereits an den neuen Ausbaustand gewöhnen, dürften noch viele Verkehrsteilnehmer von der künftigen Situation überrascht sein.

Der gänzlich neu geschaffene Gehweg zeichnet auf alle Fälle bereits deutliche Spuren in den begrenzten Straßenraum zwischen den Häuserzeilen. Bis zur Freigabe der Neubaustrecke, die Teil der Staatsstraße zwischen Flossenbürg und Schönsee ist, ziehen aber noch mehrere Wochen ins Land. Unverändert bleibt deshalb die großräumige Umleitung über Pleystein bestehen.

Kleine Ausweichstrecke

Nur für den Verkehr innerorts änderte sich seit Montag Wesentliches. Um die Neugestaltung der Einfahrt ins Gänsbühl-Baugebiet mitsamt dem Fahrbahnteiler als Querungshilfe anpacken zu können, wird die "kleine Ausweichstrecke" nunmehr über Grillenweg, Sudetenstraße und Brauhausgasse geführt. Der Weiterbau des Gehwegs und das Verlegen der Stromkabel machen eine Vollsperrung des Einmündungsbereichs über einen längeren Zeitraum erforderlich. Zudem möchte das Bauunternehmen nun den hier neu geplanten Fahrbahnteiler angehen. Dieser steht am Ende des zweiten Bauabschnitts, der sich bis zur Engstelle im Anschluss an den bereits im Zuge der Städtebauförderung ausgebauten Abschnitt hinzieht. Mit einem straffen Zeitplan strebt das federführend tätige Bauunternehmen, Edmund Holfelder aus Hinterbrünst, durch Bauleiter Werner Ertl eine Befahrbarkeit bis zum Wintereinbruch an. Der Kostenrahmen bewegt sich bei rund einer halben Million Euro, zumal ein Austausch mit Verlegung und Anpassung fast sämtlicher Versorgungsleitungen im Straßenraum einhergeht. Planung und Bauleitung liegen aufgrund des Status als Staatsstraße federführend beim Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach.

Die Koordinierung mit den Anbietern von Strom, Telefon, Gas und Kabelfernsehen bleibt täglich eine neue Herausforderung. Auch Teile der Trinkwasserleitung galt und gilt es zu erneuern, und auf den Zustand der Kanalisation wird überall ein wachsames Auge gelegt.

Aufgrund dieser Umstände und der Erschließungsfunktion der Staatsstraße im betroffenen Abschnitt orientierte sich die Trassierung ganz am Bestand. Wurde in den vergangenen Jahren wegen der vielen Holperstellen langsam gefahren, so könnte dies in Zukunft weiterhin durch die schmäler wirkende Fahrbahn gewährleistet sein. Die Breite der Fahrbahn betrug zwar bislang zwischen 5,50 Meter und 5,85 Meter, jedoch bestanden nirgends seitliche Sicherheitsräume und Gehwege zu den Gebäuden, Mauern oder Einfriedungen. Künftig wird die Fahrbahnbreite sechs Meter erreichen; innerhalb der Engstelle in Ortskernnähe müssen jedoch 3,83 Meter ausreichen. Aufgrund der vielen Zufahrten und Zugänge von Anliegerseite wurde die Höhenlage der Straße nur unwesentlich verändert. 310 Meter misst der Gehweg, der rechtsseitig bis zur Einmündung der Habichtstraße in einer einheitlichen Breite von 1,50 Meter fast ganz fertiggestellt ist. Bürgermeisterin Margit Kirzinger möchte den Informationsstand der interessierten Bevölkerung hoch halten und Transparenz bieten. Immerhin sei die Hagendorfer Straße seit 24 Jahren immer wieder Thema im Waidhauser Marktrat. Ihre Freude über die Realisierung gestaltet sich umso größer, zumal eine Aufwertung des gesamten Ortsbilds damit verbunden sei und sie Synergieeffekte erwarte.

Allen beteiligten Unternehmen zollte die Rathauschefin ihren Respekt für die Koordination der Arbeiten. Federführend galt ihr Dank dem Tiefbauunternehmen Holfelder aus Georgenberg.
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