Nur ein Name fehlt noch

Auf einen Park dürfen sich die Waidhauser freuen. Vorsitzende Kerstin Wilka-Dierl von der Arbeitsgruppe "Lernort Biene" informierte in einer Sitzung über weitere Details. Repro: fjo
Lokales
Waidhaus
20.08.2015
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Vier Zusammenkünfte liegen mittlerweile hinter der Arbeitsgruppe, die den "Lernort Biene" vorbereitet. Vorsitzende Kerstin Wilka-Dierl bezeichnete den jetzigen Zustand des Kreuzbergs als "total verwildert und ohne Lebendigkeit".

Den Erhalt des alten Baumbestands und alles "für Bienen wertvolle" gelte es aber zu berücksichtigen. Neun Bienenvölker sollen im Schauhaus eine neue Heimat finden, weitere verteilt in der Anlage. In der Arbeitsgruppe werde die Unterstützung durch die Imker "mit Rat und Tat" angenommen. Auf dem Gelände sei eine Beschilderung mit Informationen in Tschechisch und Deutsch vorgesehen.

Spezielle Ansprechpartner

An bestimmten Öffnungstagen sollen zudem spezielle Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Erhalten wolle die Kommune auch den OWV-Gedenkstein und das Kreuz, von dem die Anlage ihren Namen hat - beides am Originalstandort. Gleiches gelte für das Mansfeld-Denkmal, zumal hier bald das 400. Gedenkjahr ansteht.

Um das hügelige Gelände überall mit Rollator und Kinderwagen erreichen zu können, sollen Serpetinenwege hinauf und hinunter führen. Auch eine weitläufige Treppe werde es geben, außerdem Fahrradständer und Spielgeräte. Der Lernort liegt direkt am Radweg zwischen Paris und Prag. Ein historisches Wirtshaus sei ebenso in der Nähe. Vom Bienenhaus mit seinem "ganz angenehmen Flair" ist Wilka-Dierl schon jetzt überzeugt: "Da brummt und summt es - und es riecht einfach gut."

60 Prozent Zuschuss

Die Namenssuche für die Anlage läuft noch. Zudem ist die Marktgemeinde auf der Suche nach Paten für die Pflege eines Blumen- oder Kräuterbeets. Die Grundschule hat bereits Interesse angemeldet, ebenso die Jugendgruppe von Ute Stich (OWV) und die Dr. Loew soziale Dienstleistungen. "Aufgerufen ist jeder, egal ob Verein oder Privatperson. Jeder grüne Daumen ist willkommen." Eine Kostenschätzung ist in Arbeit, um das Projekt zur Förderung einreichen zu können. Waidhaus rechnet mit 60 Prozent Zuschuss. Bürgermeisterin Margit Kirzinger hält eine Verwirklichung "frühestens im Herbst 2016" für machbar.
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