Odyssee in den Zoo

Erst nach vielen Zwischenfällen kam die Waidhauser Ferienprogrammgruppe im Hofer Zoo an. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
12.08.2015
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Der OWV Waidhaus hatte im Ferienprogramm eine Fahrt in den Zoo nach Hof organisiert. Kleine Tiere und größere Probleme ließen den Ausflug zu einem Abenteuer werden.

Gut ausgestattet mit Getränken, Brotzeit und Sonnenschutz wollten 19 Kinder und Jugendliche mit 6 Erwachsenen unter Leitung von Jugendbeauftragter Ute Stich beim Zoobesuch in Hof dabei sein. Der Weg dorthin war jedoch steinig und mit Hindernissen gespickt. Noch in Waidhaus an der Bushaltestelle gab es das erste Opfer eines Wespenstichs. Es folgten dann weitere Wespenattacken in Weiden und Marktredwitz sowie drei im Zoo.

Mit dem Bus ging es zunächst von Waidhaus nach Weiden, wo sich herausstellte, dass zwischen Weiden und Hof eine Teilstrecke gesperrt war, so dass die Gruppe den Schienenersatzverkehr bis Marktredwitz in Anspruch nehmen musste. Auf dem Weg nach Hof informierte eine Bahnangestellte über eine Sperre der Zufahrtsstraße zum Zoo.

Aber auch das konnte die Abenteurer nicht stoppen. Kurzerhand verließen sie den Bus drei Stationen früher und marschierten zum Haupteingang des Tierparks. Mit reichlich Verspätung trafen die Oberpfälzer am Kassenhäuschen ein und begaben sich zunächst auf den Spielplatz. Bei einer Führung erfuhren alle Teilnehmer Interessantes über den Beruf des Tierpflegers. Nach der Besichtigung der Futterküche und des Savannenhauses durften die Kinder und Jugendlichen abwechselnd in die Gehege und die Tiere füttern. Unter anderem gelangten einige ins Schildkrötengehege und zu Kängurus, während andere die Pampahasen, Präriehunde, Nasenbären, Erdmännchen, Zwergschweine, Gürteltiere und Waschbären von außen versorgten. Die Rückfahrt verlief dann ohne weitere Unterbrechungen.
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