Patenverein macht es spannend

Vorsitzender Michael Hummer legte am Kriegermahnmal Blumen für die verstorbenen Mitglieder des Bagger- und Raupenvereins nieder. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
29.06.2015
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Zum 50-jährigen Jubiläum des Raupen- und Baggervereins kamen auch Gäste aus München. Allerdings ließ die Abordnung des Patenvereins die Waidhauser ein wenig warten.

Ein unerwartet großes Interesse bereitete dem Festausschuss gleich der Auftakt des Jubiläums. Viele Zuschauer wollten bei der Premiere des neuen Films zur 50-jährigen Vereinsgeschichte dabei sein. In mühevoller Kleinarbeit und mit einem enormen zeitlichen Aufwand arbeiteten zahlreiche Mitglieder am Entstehen dieses Zeitzeugnisses.

Film und Fußball

Wo Film- oder Videomaterial fehlte, vervollständigten Bilder von wichtigen Ereignissen aus der Vereinsgeschichte den Streifen. Rigobert Hösl kümmerte sich um die Technik, so dass die Gäste vollends in Erinnerungen schwelgen konnten. Fast zwei Stunden dauerte der Film. Danach ging es nahtlos zünftig weiter. Walter Randig und Anton Moll senior musizierten im "Kreuzwirtsaal", so dass kaum jemand schon nach Hause wollte. Am Samstag gab es ein Pokalturnier auf dem TSV-Areal. Vorsitzender Michael Hummer wünschte sich im Festprogramm unbedingt ein Fußballspiel: "Schließlich geht die Vereinsgründung auf ein Gauditurnier zwischen Bagger- und Raupenfahrern zurück." Nachdem sich auch ältere Mitglieder Trikots angezogen hatten, einigte sich die Wettbewerbsleitung auf Kleinfeldspiele und beschränkte diese auf jeweils zehn Minuten. Während die Spieler auf dem Fußballfeld die Tore bejubelten, irrte im Ortskern bereits der Besuch aus Aschaffenburg umher. Es dauerte eine Weile, bis sich die seltenen Gäste bis zum Vereinslokal durchgefragt hatten.

In Zunfttracht anwesend

Der große Bus aus dem Münchner Ortsteil Au kam dann später gar so knapp, dass die stattliche Abordnung des Patenvereins gerade noch am Gedenken und Standkonzert teilnehmen konnte. In ihrer Zunfttracht machten die Männer des Krankenunterstützungs- und Fachvereins der Maurer aber ganz schön was her.

Aus Moosbach nahm Bürgermeister Hermann Ach teil, aus Eslarn dessen Amtskollege Rainer Gäbl. Für die 79 verstorbenen Vereinsmitglieder seit der Gründung entzündete Reinhard Werner symbolisch Kerzen und Vorsitzender Hummer legte ein Blumenbukett nieder. Für das anschließende Standkonzert war die "Original Waidhauser Blasmusik" unter Leitung von Hermann Mack gebucht. Als Schirmherrin konnte der Jubelverein die stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger gewinnen. Sie versäumte fast keine Minute des Festprogramms.
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