Pfarrausflug führt nach Tirschenreuth - Krippenschauen
Oberpfälzer Mundart kommt an

Pfarrer Georg Hartl (links) erwies sich selbst als profunder Kenner so mancher Details der Geschichte der Oberpfalz. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
08.04.2015
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Nach dem großen Erfolg des nach 15 Jahren wiederbelebten Pfarrausflugs im vergangenen Jahr gab es vor Ostern eine Neuauflage. Im voll besetzten Bus fuhren 50 Waidhauser passend zur Karwoche nach Tirschenreuth und Umgebung. Die Reiseplätze waren schon seit Wochen ausverkauft, denn sie dienten zum Teil bereits als Weihnachtsgeschenk.

Erstes Ziel an einem verregneten Nachmittag war das Museumsquartier in Tirschenreuth. Beim Eintreffen wartete bereits zweite Vorsitzender Alfred Mehler mit einem Kollegen des Vereins "Krippenfreunde Tirschenreuth". In zwei Gruppen ging es in die beiden Krippenzimmer des Museums. Dort erhielten die Teilnehmer viele Hintergrundinformationen. Die Passionskrippen-Ausstellung, bestehend aus rund 20 Krippen, ist erstmals in Tirschenreuth zu sehen. Ihr Inhalt beschäftigt sich mit Ereignissen des Leiden und Sterbens Jesu.

Später ging es weiter zum Kettelerhaus. Dort bestaunten die Teilnehmer die Tirschenreuther Passionsspiele. Das eindrucksvolle 100-köpfige Ensemble mit Stefan Malzer in der Rolle des Jesus wurde umrahmt von einen Kammerorchester, gut arrangierten Lichteffekte, charakteristischen Kostümen und vielen Details. Die vier Evangelisten erzählten die Leidensgeschichte in Oberpfälzer Mundart.

Nach einem Schlussapplaus ging es auf die Heimreise. Pfarrer Georg Hartl berichtete von seinen Eindrücken und dankte dem Pfarrgemeinderat für die Organisation.
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