Potpourri guter Noten

Lokales
Waidhaus
31.10.2014
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Die Neujahrskonzerte des "Großen Vereinsorchesters" sind legendär. Anfang Januar ist es wieder soweit. Für die Auftritte wird in der Musikschule intensiv geprobt. Und eins ist besonders wichtig: Die meist jungen Musiker haben Spaß dabei. Ihr Repertoire bietet ein Höchstmaß an Abwechslung.

Längst hat sie wieder begonnen, jene Zeit der intensiven Proben in der Musikschule. Was von außen wie zusätzlicher Stress und Zeitaufwand anmutet, verbinden die überwiegend jungen Musikanten vor allem mit Spaß und langen gemeinsamen Abenden.

So verwundert es nicht, wenn das Interesse am Mitmachen unter den Jugendlichen seit Jahren ein enorm hohes Niveau hält. Nur selten sind die Instrumentalisten bei der "gefühlten hundertsten" Wiederholung einzelner Taktpassagen genervt. Denn ohne Zweifel weckt das gemeinsame Arbeiten mit Hermann Mack vor allem Begeisterung und schafft Freude. Raus aus dem Weihnachtstrubel und hinein ins neue Jahr, sagten sich heuer die Planer um musikalischen Leiter Mack und Vorsitzenden Manfred Eberlein. Denn erst am Freitag, 2. Januar, und Sonntag, 4. Januar, gehen die beliebten Neujahrskonzerte des "Großen Vereinsorchesters" dieses Mal über die Bühne. Und zwar bereits zum 29. Mal ununterbrochen in Folge.

Abstand nehmen die Mitwirkenden von lange in die Nacht hinein dauernden Aufführungen. Vielmehr kommt das Programm knackig und frisch daher, mit einem Konzertbeginn bereits um 19 Uhr. Facettenreiche und bunt gemischte Musik stehen traditionell im Mittelpunkt der weit über die Grenzen der Marktgemeinde hinaus wahrgenommenen Höhepunkte des Jahres. Ein wesentlicher Teil der Programmtitel steht fest. Hierzu gehört die Filmmusik aus "Magnificent Seven" und ein Medley des Musicals "Tarzan", also Musik von Phil Collins. Moderne Titel, wie "Zorba, the Greek" oder "Schmelzende Berge", wechseln sich mit dem "Florentiner Marsch" und "Der schönen blauen Donau" ab.

Mutig beim Wagnis Wagner

Auch der "Radetzky-Marsch" könnte es in einem vollen Arrangement bis zur Aufführungsreife schaffen. Ja, und dann ist da noch Richard Wagner. Erstmals macht sich das breit aufgestellte Ensemble mit den extravaganten Noten des Genies vertraut, wobei der "Brautchor" aus der Oper "Lohengrin" hoch im Kurs steht. Die Moderation der Neujahrskonzerte war in den zurückliegenden Jahren durch Fernsehansagerin Katja Herrmann fest in professionellen Händen. Aufgrund einer beruflichen Veränderung nach Würzburg musste sie vor kurzem absagen. Mit Spannung wird erwartet, welchen Ersatz Mack und Eberlein in der Tasche haben. Immer wieder waren hier großartige Laien am Werk, etwa Simon Puff, Markträtin Monika Zeitler-Kals oder der Geschäftsleiter der Marktverwaltung, Josef Forster.

Ablaufen werden beide Neujahrskonzerte auch im 29. Jahr in der Schulturnhalle. Durch die Montage riesiger Decken-Heizkörper in der vergangenen Woche ergab sich dort ein völlig neues Saal-Ambiente. Auch bei der Beheizung des Raums kommt es dadurch zu einer Neuerung. Im Foyer und in der Pausenhalle werden die Vorstandsmitglieder des Musikvereins wieder ein ausgewogenes Menü rund um die Konzerte anbieten.

Der Kartenvorverkauf startet beim Waidhauser Adventsmarkt an einem eigens errichteten Stand. Hier gibt es am Sonntag, 30. November, ab 13.30 Uhr die ersten Karten der durchnummerierten Plätze. Im Anschluss sind beide örtlichen Bankfilialen als Verkaufsstellen eingerichtet.
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