Siedler brauchen mehr Platz

Siedler-Vorsitzender Hans Mäckl (links) und Bürgermeisterin Margit Kirzinger ehrten Jakob Kals, Manfred Zwick, Hermann Meier und dritten Bürgermeister Johannes Zeug (von rechts) sowie Monika Lang (Fünfte von links) für langjährige Treue. Bild: fjo
Lokales
Waidhaus
18.03.2015
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Die Geräte und das vereinseigene Gerüst beschäftigten die Waidhauser Siedler das vergangene Jahr. Vor allem die Suche nach einem neuen geeigneten Aufbewahrungsort stand im Mittelpunkt.

In jeder Ausschusssitzung habe sich der Beirat damit auseinander setzen müssen, bemerkte Vorsitzender Hans Mäckl in der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Alte Post". Trotzdem kauften die Siedler bei der Erweiterung des längst stattlichen Fuhrparks ein fahrbares Baugerüst. Daher bat Mäckl Bürgermeisterin Margit Kirzinger und alle teilnehmenden Markträte um Überlassung eines Gemeindegrundstücks.

Leichter Rückgang

Das größte Gut für einen Verein seien trotzdem niemals die Geräte, sondern die Mitglieder. Dem demografischen Faktor werde seit kurzem - mit einer Umstellung bei den Geburtstagsgratulationen auf Gutscheine für die örtliche Apotheke - Rechnung getragen. Beim Rückgang von 263 auf 256 Zugehörige hätten sich die Austritte durch Neuzugänge etwas auffangen lassen.

Außerdem freute sich Mäckl, 33 treue Mitglieder ehren zu dürfen. 15 davon ließen sich entschuldigen, 5 waren letztlich anwesend. Der Vorsitzende überreichte mit seinen Stellvertretern Uwe Dahme und Harald Koller sowie der Bürgermeisterin die Auszeichnungen. Abzeichen in Silber für 20 Jahre erhielten Jakob Kals, Hermann Meier und dritter Bürgermeister Johannes Zeug. Für 30 Jahre gingen goldene Vereinsnadeln an Monika Lang und Manfred Zwick. Bei den Neuwahlen entschieden sich die Mitglieder für das Vorstandstrio in der alten Besetzung, was ebenso für Kassiererin Elisabeth Meier und Schriftführerin Ingrid Strehl galt. Als Beisitzer unterstützen Ludwig Bauriedl, Roland Friedl, Karin Fuchs, Eberhard Reber, Renate Reichenberger und Josef Weber die Vereinsleitung. Für die Kassenprüfung bleiben Rosemarie Planner und Josef Ach im Ehrenamt.

"Mit so einer schönen Mannschaft, wie bei der Siedlergemeinschaft, kann man gut arbeiten", bestätigte Kirzinger. Wegen des Grundstücks bat sie noch um ein Jahr Geduld. In ihrem anschließenden Referat über die Gemeindepolitik lag der Schwerpunkt auf für Siedler interessante Themen. Die Ausstattung des "Wichteltreffs" mit einem neuen Spielgerät sah sie als beispielhaft: "Damit ist der Gemeinde auch geholfen." Für den Markttag rund um die Städtebausanierung am Sonntag, 17. Mai, fragte sie, ob die Mitglieder nicht eine Pflanzentauschbörse organisieren könnten.

Da auch der Florianbrunnen eingeweiht werde, meldete sich Kassiererin Meier zu Wort: "Am Anfang ging das schon, aber mittlerweile ist dieser schöne Platz zu einem richtigen Hundeklo verkommen." Dies führte zu einer Diskussion unter den Versammlungsteilnehmern.

Bundesweite Aktion

In Sachen Geräte bemerkte Mäckl noch: "Das Ausleihen braucht immer eine Vorlaufzeit, nicht zuletzt aufgrund der aktuell dünnen Personaldecke bei den zuständigen Personen." Vielleicht ließe sich der eine oder andere hierfür noch gewinnen. Eine Unterstützung der bundesweiten Siedler-Aktion zur Abschaffung der Satzungen zu Straßenausbaubeiträgen werde in der nächsten Beitratssitzung Thema sein.
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